Rarität: Andre Petit Cognac Jahrgang 1975 Alambic Classique 0,7l inkl. Holzkiste, Zertifikat und roter Geschenkverpackung

Beschreibung

Rarität: Andre Petit Cognac Jahrgang 1975 Hors D'Age 0,7l - 40% vol. - mit dunkelroter Geschenkpackung und Holzkiste + Zertifikat

Artikelnummer: 14349
Kategorie: Cognac
Inhalt: 0,7l
Alkoholgehalt: 40% vol.
Herkunftsland: Frankreich
Farbstoffe: mit Farbstoffe
Allergenhinweise: mit Sulfite
Hersteller: André Petit - Jacques Petit, Le Bourg, 16480 Berneui, Frankreich
Abgefüllt für Alambic Classique, Deutschland.
Grande Reserve de Famille.

Der Flaschenhals wurde mit Wachs überzogen, um einer Verdunstung entgegenzuwirken.
Abgefüllt in einer antiken Flasche mit leichten Luftbläschen.

Die Abfüllung vom Andre Petit Cognac ist äusserst selten und von hoher Qualität. Die feinen Cuvées aus der Grande Champagne, Petit Champagne und dem Fins Bois machen diese Cognacs einzigartig.

Ein exklusives Geschenk. Eignet sich als besonderes Geburtstagspräsent für den Jahrgang 1975.

DIE GESCHICHTE DES COGNAC

In der Charente ( in Frankreich ) beginnt der Weinbau im 3. Jahrhundert. Ab dem 13. Jahrhundert nehmen holländische Schiffe, die an der Küste Salz laden, auch die in der Charente hergestellten Weine mit. Ab dem 16. Jahrhundert stellt die Provinz so grosse Mengen Wein her, dass es aufgrund nachlassender Qualität zu Absatzschwierigkeiten kommt. Wegen ihres niedrigen Alkoholgehaltes überstehen die Weine die langen Seereisen schlecht. Zu dieser Zeit verwenden holländische Händler den Wein für ihre neuen Brennereien. Sie verarbeiten ihn zu "vin Brûlé" - gebranntem Wein.

Am Anfang des 17. Jahrhundert's beginnt in der Charente die Destillation. Als die mit Branntwein gefüllten Eichenholzfässer ( aus dem Limousin ) einmal länger lagern, bevor sie auf die Schiffe verladen werden, stellen die Winzer eine deutliche Verfeinerung des Geschmackes fest. Der Branntwein lässt sich sogar pur geniessen.

In der Mitte des 19. Jahrhundert's erstreckt sich das Weinanbaugebiet zu jener Zeit über fast 280.000 Hektar, aber um 1875 zerstört die Reblaus den grössten Teil des Charente-Anbaugebietes. 1893 misst es nur noch 40.000 Hektar.

DIE ANBAUGEBIETE

Die Bezeichnung Cognac dürfen nur Branntweine aus der Region verwenden, denen die kontrollierte Herkunftsbezeichnung, festgelegt durch den Erlass vom 01. Mai 1909, verliehen wurde. 1938 teilte der Gesetzgeber die Region in sechs Untergebiete, sogenannte Lagen, auf. Klima, Sonneneinstrahlung und unterschiedliche Bodenverhältnisse bringen verschiedene Weine hervor, die dem Cognac jeweils ganz bestimmte Eigenschaften verleihen.

Grande Champagne

Der Boden ist besonders kreide- und kalkhaltig, bröckelig, oft grau. Der Cognac hat ein reiches Bukett, eine intensive Nase, eine breite Parfumentfaltung und eine lange Reifezeit. Die Weine ergeben sehr feine und leichte Branntweine mit einem Blütenbouquet. Ihre volle Reife erlangen sie erst nach langer Alterung im Fass, sie sind dann kräftig und vollmundig.

Petite Champagne

Bodenverhältnisse sind sehr ähnlich der Grande Champagne, sehr kalkhaltig. Ihre Böden enthalten eine etwas dünnere und durchlässigere Kreideschicht, die insbesondere im Westen dem Einfluss des Meeres unterliegt. Die Nase hat weniger Intensität als eine Grande Champagne, aber der Cognac ist ausgewogen, vollmundig, sehr feinsinnig. Cognac aus dieser Lage hat vergleichbare Eigenschaften mit dem Cognac aus der Grande Champagne.

Borderies

Aus den 4.000 Hektar, die für die Cognac-Produktion bestimmt sind, stammen abgerundete, feine Cognac Branntweine mit einem Bouquet und einer speziellen Milde, die an den Duft von Veilchen erinnern. Sie erreichen ihre optimale Qualität bereits nach kürzerer Lagerung als die Brände aus der Grande und Petite Champagne.

Fins Bois und Bons Bois

Fins Bois: Bodenverhältnisse sind teils hart kalkig, teils sandig. Der Cognac ist sehr parfümiert, weniger nachhaltig im Mund, hat einen feineren Geschmack, altert schnell ohne diesbezüglich früher zu ''sterben'' . Aus 33.000 Hektar Wein gehen weiche, runde Cognac Branntweine hervor, die schnell altern und deren Bouquet gepressten Trauben ähnlich sind. Um die Fins Bois herum legt sich die Bons Bois. Die 12.000 Hektar Tonboden sind arm an Kalk.

Bois à Terroir

Diese Lage umfasst 274.176 Hektar. Lediglich 1.700 Hektar davon dienen dem Anbau von Weisswein für die Cognac-Herstellung. Der Boden bringt schnell alternde Cognac Branntweine mit ausgeprägtem Charakter hervor.

DIE ALTERUNG

Eine der entscheidenden Faktoren, die das Reifen des Cognac beeinflussen, ist der natürliche Feuchtigkeitsgehalt der Lager, in denen die Fässer verwahrt werden. Während der langen Alterung entzieht der Cognac dem Eichenholz Duft und Geschmacksstoffe. Gleichzeitig verliert er aufgrund des Kontakts mit der Luft nach und nach Alkoholgehalt und Volumen. Bei diesem Prozess, sogenannten Part des Anges (Anteil der Engel) verdunsten umgerechnet jährlich über 20 Millionen Flaschen Cognac. Der Anteil der Engel hat eine Geschichte: am Ende des 18. Jahrhundert's wollte der Pfarrer von Segonzac dem Bischof von Angouleme ein Glas Cognac anbieten. Er bemerkte, dass das Volumen in seinem Fass, das unter der Kirche war, niedriger war, und sagte, dass die Engel einen Anteil genommen hätten.

Während der langen Reifephase des Cognac, die sich häufig über viele Jahrzehnte erstreckt, erhält der Cognac sein volles Aroma. Das porige Eichenholz ermöglicht einen Austausch zwischen Luft und Destillat. Sobald die ältesten Destillate ihre optimale Reife erlangt haben, unterbricht Lheraud den Reifeprozess des Cognac und lässt ihn in sehr alte Eichenfässer umfüllen. Anschließend kommt der ausgereifte Cognac in Korbflaschen auch ''Damers Jeannnes'' genannt. Hier hat der Cognac keinen Kontakt mehr zur Luft und hält sich so über Jahrzehnte, ohne sein Bouquet zu verändern.

DIE WEINLESE

Die Ernte beginnt, sobald die Trauben reif sind. Meist ist das Anfang Oktober der Fall. Für die Erne benutzt Lheraud eine Erntemaschine. Unmittelbar nach der Ernte werden die Trauben in den traditionellen, horizontalen Pressen gekeltert. Der Traubensaft wird zum Gären gebracht. Jeglicher Zusatz von Zucker ist untersagt. Nach etwa 3 Wochen Gären haben die Weine einen schwachen Alkoholgehalt von etwa 8 Vol.-%. In diesem Stadium sind sie sauer und kaum für den direkten Genuss geeignet, für die Destillation aber besonders gut.

DIE DESTILLATION

Ihr Cognac wird durch die Destillation von ihren Weissweinen gewonnen. Die Weine haben einen hohen Säure- und einen schwachen Alkoholgehalt. Die Destillation zum Cognac erfolgt in 2 Brennvorgängen in der ''Charentaiser Brennblase''. Der ungefilterte Wein wird im Brennkessel erhitzt, die aufsteigenden alkoholischen Dämpfe sammeln sich im Helm und gelangen durch den Schwanenhals in die Kühlschlange. Dort kondensieren sie und laufen als ''Brouilis'', also als Rauhbrand ab. Diese leichte trübe Flüssigkeit hat einen Alkoholgehalt von 27-30% vol.. Sie wird erneut in den Brennkessel gefüllt und ein zweites Mal destilliert. Das Ergebnis ist die ''Bonne Chauffe'' der sogenannte Feinbrand. M. Lheraud kommt nun die schwierige Aufgabe zu, das so genannte Herzstück vom Rest zu trennen. Die zuerst auftretenden Dämpfe sind sehr alkoholreich (Vorlauf) und werden abgetrennt. Sie machen etwa 1-2 Prozent des Volumen aus. Dann das folgende Herzstück, aus dem der eigentliche Cognac ensteht, ist ein klarer Branntwein, dessen durchschnittlicher Alkoholgehalt maximal 72% vol. erreichen darf. Während der beiden Destillationsphasen, ein Zyklus dauert etwa 24 Stunden, überwacht M. Lheraud genauestens die jeweiligen Auslaufzeiten und Temperaturen.

DIE FASSHERSTELLUNG

Zu Cognac kann ein Destillat erst werden, wenn es ausreichend lange in speziellen Eichenholzfässern gereift ist. Cognac altert ausschließlich in Fässern, deren Holz der Tradition gemäss aus den Limousin- oder Troncais-Wäldern stammt. Die Herstellung eines Fasses, in dem Destillat zu Cognac reifen soll, erfordert ausgeprägte handwerkliche Geschicklichkeit. Die Fassherstellung ist eine Maßarbeit, die keine Ungenauigkeiten zulässt:
- zunächst werden einzelne Hölzer, die sogenannten Rohdauben, aus dem Inneren der mindestens vierzig Jahre alten Eiche gewonnen.
- die Fässer, von 270 bis 450 Liter, sind ohne Nägel oder Leim gemacht.

Die Collection Cristal wurde in Partnerschaft mit einem der besten Sommeliere der Welt, Markus Del Monego und der besten Kristallfabrik Europa's hergestellt.

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