30 Flaschen Augustiner Hell 0,5l - Lagerbier aus München

Beschreibung

30 Flaschen Augustiner Hell 30x0,5l, 5,2% vol. - Lagerbier, hergestellt in der Augustiner Brauerei München, gegründet 1328, älteste Brauerei in München, ein besonders mildes, spritziges, lang gelagertes Bier. Einmalig in seinem Geschmack, ein Genuss für jeden Bierkenner.

Artikelnummer: 307100
Kategorie: Bier
Inhalt: 30x0,5l
Alkoholgehalt: 5,2% vol.
Herkunftsland: Deutschland
Farbstoffe: mit Farbstoffe
Allergenhinweise: mit Sulfite
Hersteller: Augustiner-Bräu Wagner KG Verwaltung und Braustätte: Landsberger Straße 31-35, 80339 München

Augustiner-Biere sind Bierspezialitäten, die - nach den eisernen Vorgaben des bayerischen Reinheitsgebots von 1516 gebraut - den höchsten Ansprüchen gerecht werden. Erlesenste Qualität ist bei Augustiner, der ältesten Brauerei Münchens, schon immer Tradition gewesen.

Historie von Augustiner-Bräu

Die Geschichte von Augustiner-Bräu, mit über 670 Jahre Tradition die älteste Brauerei Münchens, beginnt wohl im Jahre 1294, als der Grundstein des Augustiner-Klosters auf dem Haberfeld an der "Neuhauser Gasse" gelegt wurde. Urkundlich anerkannt ist, dass bereits 1328 im Kloster-Gebäude ein Brauhaus bestand und dort auch vorzügliches Bier gebraut wurde. Dies änderte sich auch nicht durch einen Grossbrand eben in diesem Jahre, bei dem das Bauwerk verschont blieb.

1328 gilt also als Gründungsjahr der Augustiner-Brauerei, die damit die älteste aller bestehenden Münchner Brauereien ist. Vom aller ersten Tag an bis zur Säkularisierung im Jahre 1803, als auch etliche weitere Klöster in Bayern durch Reformen verstaatlicht wurden, wurde im Brauhaus fortwährend das sehr bekannte Bier gebraut. Dieses wurde dann in der hauseigenen Schenke, sehr beliebt wegen der freundlichen Stimmung, verkauft, da das Kloster sowohl Brau- als auch Ausschankrechte besass. Des weiteren war die Brauerei von sämtlichen Steuern befreit, sozusagen als Bonus vom Fürsten für die ausserordentliche Qualität des produzierten Bieres.

Nach der Übernahme des Klosters durch den Staat und den Auszug der Ordensbrüder wurde das Brauhaus privatisiert und 1817 in die Neuhauser Strasse 275, mittlerweile Nr. 27 und in der Fußgängerzone gelegen, verlegt. Die Brauräume wurden bis 1885 im zweiten Stammhaus beherbergt und später fand dort die beliebte Gaststätte, die wohlgemerkt heute noch existiert, ihren Platz, obwohl sie zur Wende ins 19. Jahrhundert durch den bekannten Architekten Emanuel von Seidl komplett neu gestaltet wurde. Die nächsten Räume der Brauerei wurden das Kellerareal an der Landsberger Strasse, heutzutage Nr. 31-35 und auch Standort des "Bräustüberl", die bis heute geblieben sind.

Dieser letzte und inzwischen bewährte Umzug ist der Familie Wagner, namentlich Herr Anton und Frau Therese zu verdanken, die 1829 den Betrieb kauften und daraufhin diesen als Privatbrauerei führten, so wie alle ihre Nachfolger bis in die heutige Zeit. Im Laufe seiner Geschichte hat Augustiner-Bräu einige Kriege, eine Privatisierung und viele Erweiterungen überstanden, ohne jemals seine Philosophie zu vergessen, geschweige denn die Qualität seines Bieres aufs Spiel zu setzen. Diese Tatsache hat Augustiner-Bräu zu einem Stück Münchner Kultur und die Stadtteilwirtschaften und Biergärten - hauptsächlich den "Augustiner-Keller und den "Hirschgarten" - zu Stätten Altmünchner Geselligkeit und Gemütlichkeit gemacht.

Das Augustiner-Bier wurde ab 1328 fast 500 Jahre lang im Kloster der Ordensbrüder nahe dem Dom zu München gebraut. Erst nach der Säkularisierung 1803 und der darauffolgenden Privatisierung zog Augustiner-Bräu 1817 in die Neuhauser Strasse, wo heute noch das bekannte Stammhaus steht. 1829 übernahm die Familie Wagner den Betrieb, welcher 1885 in das Kellerareal an der Landsberger Strasse verlegt wurde. Im zweiten Weltkrieg erlitt die Brauerei sehr schwere Schäden, aber längst erstrahlt der ganze Komplex mit der langen, denkmalgeschützten Backsteinfassade wieder in alter Pracht.

Mit erheblichen Investitionen wurde die Kapazität erweitert und gleichzeitig tüchtig im Unternehmen rationalisiert. Auf zwei vollmechanisierten Abfüllstrassen wird das Flaschenbier abgefüllt, dem Fassbier - im traditionellen Holzfass - widmen die Braumeister ihre besondere Pflege und Beachtung. Malz von seltener Qualität wird noch in der eigenen Tennenmälzerei hergestellt. Der ganze Betrieb wird über umweltfreundliches Erdgas mit Heisswasser versorgt. Die Dampfschwaden aus dem Sudhaus werden nicht wie früher einfach in die Luft geblasen, sondern zur neuen Energiegewinnung verdichtet. Das Brauwasser wird aus dem eigenen Brunnen aus 230 m Tiefe hochgepumpt und es hat hervorragende Trinkqualität. Das ausgezeichnete Bier wird unter anderem auch im hauseigenen Brauereiausschank an der Landsberger Strasse, dem "Bräustüberl", ausgeschenkt.

Die Geschichte vom Bier

Bier ist schon seit Jahrtausenden auf den verschiedenen Kontinenten bekannt, ob es nun aus Wasser und Brotresten gebraut wurde, so wie die Sumerer, Babylonier und Ägypter es taten, oder mit Mais, wie bei den Indianern Mittelamerikas, bzw. Reis, wie in Südostasien, als Getreidekomponente. Bei diesen Völkern galt Bier als Grundnahrungsmittel aufgrund seiner Nahrhaftigkeit und seiner vielfältigen Herstellungsmöglichkeiten, die sehr viele Geschmacksrichtungen zuliessen. Ferner wurde das Getränk auch als "Medizin" eingesetzt, da es durch seine berauschende Wirkung z.B. gegen Schmerzen sehr wirksam war. Die Bevölkerungen des Nahen Ostens widmeten dem Gebräu sogar eigene Schriftzeichen bzw. Hieroglyphen als dort die Schrift entstand, eine Tatsache, welche die Bedeutung des Bieres deutlich betont. Bei den Griechen und Römern nicht sehr beliebt und grösstenteils nur als "Medizin" oder "Rauschmittel" benutzt, da Wein bei diesen Kulturen eindeutig bevorzugt wurde, erfreute sich Bier bei den keltischen, skandinavischen, germanischen und gallischen Gemeinschaften innerhalb des späteren Europas grösster Beliebtheit. Hier war Bier ein bedeutsamer Teil des Alltags, zusammen mit Brot die Lebensgrundlage einer jeden Familie. Im Übrigen gehörten Brotbacken und Bierbrauen bis zum Beginn des Mittelalters ausschliesslich zu den häuslichen Pflichten einer Frau. Dies änderte sich jedoch in der Zeit vor der Jahrtausendwende: Die Erzeugung des Bieres wurde nach und nach zur Aufgabe von vielen Klöstern, da diese anfingen sich darauf zu spezialisieren, als bemerkt wurde, dass das Getränk der beste Ersatz für fehlende Nahrung während der Fastenzeiten war. Auch wurde die Bierproduktion zu einem sehr gewichtigen Zweig der damaligen Wirtschaft, sodass Zünfte entstanden, z.B. jene sehr exklusive des Braumeisters. Dies entwickelte sich vor allem in den Städten und von den Höfen der Landesherren aus, die Biersteuern einführten und, weil sie Brau- und Schankrechte verleihen durften, einige der Klosterbrauereien aufgrund ihrer Konkurrenz schliessen liessen. Denn riesige Einnahmen waren durch den Biervertrieb gesichert.

Als die Qualität sich zu verschlechtern begann, weil vieles dem Bier wegen der Haltbarkeit oder der Wirkung beigemischt wurde, erliessen manche Landesfürsten verschiedene Richtlinien bzw. Gesetze, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Das wohl bekannteste und massgebende Gesetz in diesem Zusammenhang ist das Bayerische Reinheitsgebot, das älteste und heute noch gültige Lebensmittelgesetz, welches auch die Geburt des Biers, wie wir es kennen, bedeutete. Durch die technischen Errungenschaften in den folgenden Jahrhunderten, z.B. die Erfindung von Pasteurisation, Kältemaschinen und Mikroskop, konnten noch verborgene Details der Bierherstellung erkannt und daher grösste Hindernisse beseitigt werden, sodass die Produktion effektiver und der Export in fernen Regionen ermöglicht wurde, da Haltbarkeit und Gelingen der Gärung kein Problem mehr darstellen. Aber auch das uns bekannte Bier veränderte sich im Laufe der Zeit durch verschiedene Erneuerungen und so muss man verstehen, dass das "antike" Bier nichts mit dem Bier des Hochmittelalters gemein hatte, und schon gar nicht mit dem heutigen. Man kann behaupten, dass unser Bier eine etwa fünfhundertjährige stolze Tradition hat, die, wie schon erwähnt, auf das Reinheitsgebot zurückgeht. Gambrinus - der Schutzpatron aller Brauer - sei Dank dafür.

Das Bayerische Reinheitsgebot

Das Bayerische Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 auf dem Landständetag zu Ingolstadt durch die damaligen beiden gemeinsamen Regenten Bayerns, die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X, beschlossen und besagt, dass zur Herstellung von Bier nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden dürfen. Hefe wird im Reinheitsgebot nicht erwähnt, da 1516 so gut wie nicht bekannt war, dass sie eine wesentliche Voraussetzung für die Gärung und also der vierte nötige Rohstoff für Bier ist. Das Reinheitsgebot ist der Höhepunkt einer langwierigen Entwicklung, die über 200 Jahre dauerte, um die Produktion des Bieres zu regeln, sodass weder ungesunde Zutaten, noch für die Brotproduktion relevantes Getreide dem Bier beigemischt wurden. Ferner setzte es sämtliche Preise fest und sicherte dadurch dem Volk ein Grundnahrungsmittel. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Brauvorschrift nach und nach von allen deutschen Ländern und ab 1906 vom ganzen Deutschen Reich und seinen Nachfolgern übernommen. Noch heute basiert unser Biergesetz auf dem Reinheitsgebot, welches immer noch ein Zeichen höchster Qualität ist.

Übersetzung der Originalfassung: Wie das Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll: [...]Wir verordnen, setzen und wollen mit dem Rat unserer Landwirtschaft, dass forthin überall im Fürstentum Bayern sowohl auf dem Lande wie auch in unseren Städten und Märkten, die keine besondere Ordnung dafür haben, von Michaeli bis Georgi eine Mass (1) oder ein Kopf (2) Bier für nicht mehr als einen Pfennig Münchener Währung und von Georgi bis Michaeli die Mass für nicht mehr als zwei Pfennig derselben Währung, der Kopf für nicht mehr als drei Heller (3) bei Androhung unten angeführter Strafe gegeben und ausgeschenkt werden soll. Wo aber einer nicht Märzen, sondern anderes Bier brauen oder sonst wie haben würde, soll er es keineswegs höher als um einen Pfennig die Mass ausschenken und verkaufen. Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen. Wer diese unsere Androhung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Fass Bier, so oft es vorkommt, unnachsichtlich weggenommen werden.[...]
(1)bayerische Mass = 1,069 Liter
(2)halbkugelförmiges Geschirr für Flüssigkeiten; nicht ganz eine Mass
(3)gewöhnlich ein halber Pfennig

incl. 2,86 € Pfand

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