Glenfarclas Whisky 25 Jahre Originalabfüllung 0,7l - Single Highland Malt Scotch Whisky

Beschreibung

Glenfarclas 25 Jahre, 0,7l, 43% vol., Highland Single Malt Scotch Whisky



Artikelnummer: 2572

Kategorie: Whisky

Inhalt: 0,7l

Alkoholgehalt: 43% vol.

Herkunftsland: Schottland

Whiskyart: Single Malt Whisky

Whiskyregion: Speyside

Farbstoffe: mit Farbstoff

Allergenhinweise: dieses Produkt enthält keine meldepflichtigen Allergene. Für weitere Informationen besuchen Sie auf unserer Homepage den Punkt "Farbstoffe und Allergene"

Hersteller/Importeur/Inverkehrbringer: J&G Grant, Glenfarclas Distillery, Ballindalloch Banffshire, AB37 9BD, Schottland



 



Über das Produkt:



Dieser Glenfarclas lagert für mindestens 25 Jahre in besten Eichenholzfässern, bevor er in die typischen Flaschen von Glenfarclas abgefüllt wird. Zusammen mit dem 30- und 40-jährigen Versionen gehört er zu den ältesten Originalabfüllungen, die grundsätzlich im Standardsortiment der Destillerie verfügbar sind. Leider kommt es gerade bei diesen drei Abfüllungen, aufgrund ihrer hohen Beliebtheit und außergewöhnlichen Qualität, immer wieder zu Lieferengpässen.



 



Verkostungsnotiz:



















Aroma:



Wunderbar komplex, eine Mischung aus Marmelade, Honig und frisch gemahlenem Kaffee, dazu eine verführerische Sherry-, Nuss- und Eichentöne. Im Hintergrund eine dezente aber angenehme Torfnote.



Gaumen:



Ein ausgewogenes Verhältnis von Sherry- und Eichennoten, dazu kräftiger und leicht nussiger Rauschgeschmack mit einem sehr robusten und vollen Körper.



Abgang:



Sehr intensiv und sehr lang anhaltend! Angenehme Malzigkeit und trockner Rauch. Die Erinnerung an den Geschmack belgischer Schokolade hüllt sich um den Gaumen und rundet dieses sensationelle Geschmackserlebnis ab.




 



Unsere Meinung, Empfehlung und Genussvorschlag:



Whisky was made to drink! Auf kaum einen anderen Single Malt Whisky aus Schottland trifft diese Aussage so gut zu, wie auf Glenfarclas. Mit seinem hervorragenden Preis/Leistungs Verhältnis muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich diese Flasche gönnt. Bitte nicht in ein Regal stellen, sondern öffnen und diesen unbeschreiblich leckeren Tropfen in aller Ruhe einfach nur genießen. Selbstverständlich pur, ohne Eis und aus einem hochwertigen Whisky-Glas, wie diesem hier.



 



Über den Hersteller:



Eingebettet in die liebliche Hügellandschaft am Fuße des majestätischen Berges Benrinnes liegt die Brennerei Glenfarclas. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Name: “Tal des grünen Weidelandes". Hoch über der Brennerei entspringt eine kristallklare Kaltwasserquelle aus dem Herzen des Benrinnes. Diese Quelle wird von langsam schmelzendem Schnee gespeist, der durch Heide und Torf bis zum Granit hinunterfiltert. Das Wasser, von der Landschaft geprägt, das vor Jahrmillionen durch die ersten Gletscherbewegungen entstand, ist von ungewöhnlicher Reinheit. Dies verleiht ihm seinen einzigartigen Charakter und macht es zu einem wichtigen Bestandteil des Glenfarclas Single Highland Malt Whisky.



Gegründet wurde die Brennerei bereits im Jahr 1836 von Robert Hay, bevor sie 1844 die Lizenz um Whisky zu brennen bekam. John Grant kaufte die Destillerie 1865, bevor dessen Nachfahren die Brennerei 1896 renovierten und noch heute besitzen. Damit ist Glenfarclas eine der wenigen Single Malt Destillerien in Schottland, die sich noch heute im Familienbesitz befindet und nicht zu einem der großen Spirituosen-Konzerne wie DIAGEO oder Pernod Richard gehört. Die Destillerie wurde seitdem mit viel Liebe und Leidenschaft geführt und in den Jahren 1960 und 1976 um jeweils zwei auf heute insgesamt sechs Brennblasen erweitert.



Für die Produktion ihres Whiskys verwendet man bei Glenfarclas zwei Maischbottichen (mash tuns) mit je 15.000 Litern Fassungsvermögen und zwölf Gärbottichen (wash backs) mit je 45.000 Litern Fassungsvermögen. Zur eigentlichen Destillation stehen drei wash stills drei spirit stills, die mit Gas befeuert werden, zur Verfügung, womit man ein Produktionsvolumen von etwa 3 Millionen Litern reinen Alkohol besitzt. 



Zu den aktuell erhältlichen Standardabfüllungen von Glenfarclas gehören: der Glenfarclas 105 ohne Altersangabe, ein 10-, 12-, 15-, 17-, 18-, 21-, 25-, 30-, und 40-jähriger Highland Single Malt Scotch Whisky. Dazu gesellen sich jedes Jahr einige Sonderabfüllungen, die meist in stark limitierter Stückzahl erscheinen.



 



Über die Herstellung:



Der Glenfarclas 25 Jahre wird, wie für einen schottischen Single Malt Whisky per Gesetz vorgeschrieben, im klassischen Pot Still Verfahren hergestellt/destilliert. Vor der eigentlichen Destillation, in diesen zwiebelförmigen Brennblasen (Pot Still), sind jedoch bereits eine Vielzahl an Arbeitsschritten notwendig. Diese kann man gerne als eine Art ganz eigener Wissenschaft zusammenfassen, wobei die Herstellung Single Malt Whisky auch immer etwas Magie anhaftet.



Ganz zu Beginn stehen eigentlich "nur" zwei ganz simple Rohstoffe: Gerste und Wasser. Zugegeben, das Wasser in Schottland ist schon etwas Unvergleichliches. Es ist besonders klar und ausgesprochen weich, was an der Bodenbeschaffenheit liegt. Und auch die verwendete Gerste, wie z.B. die Sorte Optic, entspricht den höchsten Qualitätsansprüchen. Die eigentliche Wissenschaft oder eben die Magie folgt in sieben Schritten:



































1. Das Mälzen



Die Gerste wird zwei bis drei Tage in klarem Wasser eingeweicht, beginnt zu keimen und entwickelt Enzyme, welche die Umwandlung der Getreidestärke in Zucker veranlassen.



2. Das Darren



Das Ergebnis ist das sogenannte Grünmalz. Dieses hat seinen Namen daher, dass die Gerste im ersten Schritt beginnt, leicht auszutreiben. Damit dieser Keim nicht weiter austreibt und dabei die gesamte Stärke/Zucker für sein Wachstum verbraucht, muss dieser Prozess beim Darren gestoppt werden. Dazu wird das Grünmalz in der Kiln ausgebreitet und Einwirkung von der Hitze eines Kohle- oder Torffeuers, welches unterhalb der Darrböden brennt, getrocknet.



3. Das Maischen



Um nun die Stärke und den Zucker innerhalb des Gerstenkorns freizulegen und anschließend besser herauslösen zu können, wird die gemälzte Gerste nun geschrotet. Sie wird zu groben Mehl, dem sogenannten Grist gemahlen. Dieser Grist wird jetzt in der Masch Tun, dem Maischbottich, mit heißem Wasser aufgegossen. Dadurch wird eine süßliche Flüssigkeit, das wort (die Würze) extrahiert und gefiltert abgepumpt. Dieser Prozess wird in der Regel bis zu dreimal wiederholt, um ein Maximum an Zucker zu lösen.



4. Die Gärung



Die ausgekühlte Würze wird anschließend in großen Holzbottichen, den wash backs gesammelt. Durch die Zugabe einer speziellen Hefe wird nun der gelöste Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Es entsteht eine Art Bier, bei der Whiskyherstellung wash genannt. Je nach Dauer und Brennerei hat diese Flüssigkeit einen Alkoholgehalt von etwa 7 bis 9%. und stellt den Ausgangsstoff der Destillation dar.



5. Die Destillation



Die Destillation im Pot Still Verfahren erfolgt in Schottland in der Regel in zwei Durchgängen (Ausnahme z.B. Auchentoshan - drei Durchgänge). Die erste Destillation erfolgt in einer großen Brennblase, der wash still. Hier wird der Alkohol des wash von 7 bis 9% auf etwa 21% erhöht und gelangt anschließend durch ein Kühlrohr in eine Destillationskammer. Die hierbei entstandene Flüssigkeit wird als low wine bezeichnet. Dieser wird nun in einer kleineren Brennblase, der spirit still, in einem zweiten Destillationsvorgang weiterverarbeitet.



6. Das Trennen



Das Destillat, das in der spirit still entsteht, wird jetzt vom Vorlauf, dem head und Nachlauf, dem tail, getrennt und somit von unerwünschten Stoffen, die sich negativ auf den Geschmack und die Gesundheit auswirken würden, befreit. Übrig bleibt somit nur das Herzstück, das heart oder auch middle cut genannt wird. Dies ist das qualitativ beste Stück des Brennvorgangs und hat etwa 70% vol.



7. Die Lagerung



Der so produzierte spirit wird nun, meist auf 63,5% vol. verdünnt, in Eichenholzfässer abgefüllt. Von z.B. einem kleinen Quarter Cask (=125l) über das American Standard Barrel (=200l), oder das Hogshead (=250l) bis hin zur Pipe (=600-700l) hat der Brennmeister hier die freie Auswahl, je nachdem, was er mit dem zukünftigen Whisky vorhat. Und dann, nach einer Mindestlagerzeit von 3 Jahren, darf sich das, was in dem Fass lagert, auch schon Malt Whisky nennen.




Man sieht also, es ist tatsächlich eine Wissenschaft für sich und erfordert neben handwerklichem Geschick und viel Erfahrung vielleicht doch auch eine kleine Portion Magie um wirklich guten Single Malt Whisky herzustellen.

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