Grassl Gebirgs-Enzian 50% vol., Steinkrug 0,7l

Beschreibung

Grassl Gebirgs-Enzian, 0,7l, 50% vol. - bayrische Spezialität

Artikelnummer: 12493
Kategorie: Spirituose
Inhalt: 0,7l
Alkoholgehalt: 50% vol.
Herkunftsland: Deutschland
Farbstoffe: ohne Farbstoff
Allergenhinweise: enthält keine deklarationspflichtigen Allergene
Hersteller/Importeur: Enzianbrennerei Grassl GmbH & Co. KG, Salzburger Str. 105, 83471 Berchtesgaden, Deutschland


Mit erhöhtem Alkoholgehalt angesetzt, wird das Aroma des würzigen Grassl-Enzians noch mehr hervorgehoben. Ein Hochgenuss, nicht nur für besondere Anlässe. Um die Besonderheit dieses Enzians hervorzuheben wird er ausschließlich in der Steinflasche abgefüllt.



Grassl Gebirgs-Enzian ist eine urbayerische Spezialität aus den Wurzeln des berühmten Alpenenzians. Bei Grassl in Berchtesgaden wird er seit fast 400 Jahren streng nach einem ehrwürdigen Familienrezept doppelt gebrannt. In alten Holzfässern reift das Destillat jahrelang unterirdisch und erlangt so seinen unverwechselbaren Geschmack. Kristallklares Aussehen, reiches Aroma und sein erdigwürziger Geschmack errangen ihm über Bayerns Grenzen hinaus unzählige Freunde und zahlreiche Auszeichnungen.



Das Herstellungsverfahren Grassl-Enzian...



...das Berchtesgadener Hochgebirge hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert.

Urkräftig wächst der violette Enzian (lat. gentiana pannonica) im Berchtesgadener Gebirge. Aus seinen Wurzeln wird der berühmte "Grassl Gebirgs-Enzian" hergestellt.



Im Herbst ziehen die Wurzelgraber mit ihren Spezialhacken ins Gebirge. Auf der Wurzelhackbank werden die frischen Wurzeln bei der Brennhütte kleingehackt...



...anschließend mit Gebirgsquellwasser und Hefe vermengt...



...und dann in Gärbottiche gefüllt. Die sogenannte "Enzianmaische" gärt mehrere Wochen lang und bildet Alkohol aus dem Fruchtzucker der Enzianwurzel.



Die fertig vergorene Maische wird in Kupferbrennblasen doppelt gebrannt. Sorgfältig trennt der Brennmeister unerwünschte Nebenbestandteile dabei ab. Kristallklar läuft der "Feinbrand" aus der Vorlage des letzten Brennvorgangs. Noch ist der Enzian nicht fertig...



In Eschenholzfässern lagert der Enzian anschließend drei bis fünf Jahre lang in tiefen Felsenkellern und erlangt so seinen unverwechselbaren Geschmack. Nach einer ausgewogenen Mischung verschiedener Jahrgänge und einer Filtration wird der Enzian in modernen Anlagen abgefüllt.



Historisches zum Betrieb:



1) Im Berchtesgadener Land...



Wer im Sommer oder im Herbst über die Almen und Höhenrücken der Berchtesgadener Berge wandert, findet sich vielleicht plötzlich in einem alpinen Almwiesengelände mitten unter lauter blühenden Enzianpflanzen verschiedenster Art und Farbe. Und wenn der Wanderer gerade an eine der vier Brennhütten der Enzianbrennerei Grassl oder an unsere Wurzelgraberhütte hinkommt, so kann er mit einigem Glück die Bearbeitung der Enzianwurzeln zu fertigem Enziandestillat besichtigen und sicherlich erhält er vom Brennmeister eine Kostprobe dieser würzigen, bayerischen Spezialität. Naturgemäß erregt so ein seltenes Gewerbe, das noch auf so urtümliche Art und Weise ausgeübt wird, die Neugierde des Besuchers und Fragen treten sicherlich auf, die wir im folgenden gerne beantworten möchten:



Von den vielen wild vorkommenden Enzianarten im Alpenraum kommen vier Pflanzen für die Branntweinerzeugung in Frage:

- der Gelbe Enzian (gentiana lutea)

- der Rote Enzian (gentiana purpurea)

- der Punktierte Enzian (gentiana punctata)

- der im Berchtesgadener Land am häufigsten vorkommende sogenannte Ungarische Enzian (gentiana pannonica)



In Deutschland stehen die Enzianwurzeln heute unter strengem Naturschutz. Das Graben der Wurzeln ist nur noch im Berchtesgadener Raum auf Grund eines alten Rechtes der Enzianbrennerei Grassl möglich. Das Graben der Wurzeln im Berchtesgadener Land durch die Familie Grassl wurde dreieinhalb Jahrhunderte lang immer in der sinnvollen Balance zum Schutz der Nachzucht in einem bestimmten Wachstumsrythmus durchgeführt. So blieben die Almen offen fürs Weidevieh (die nämlich den Bitterstoff im Blattwerk ablehnen und deshalb Enzian-zugewachsenen Almböden nicht mehr beweiden) und der zweckmäßig übriggelassene Teilwurzelstock konnte sich weiterentwickeln.



Der durch zunehmendes Interesse an dem wohlschmeckenden Destillat wachsende Bedarf an Wurzelmaterial konnte jedoch auf Dauer nicht ausschließlich aus den wildwachsenden Beständen gedeckt werden. 1929 verbrauchte die Enzianbrennerei Grassl noch ca. 100 Zentner Wurzeln. Der Bedarf hat sich bis heute wesentlich erhöht. Die Enzianbrennerei Grassl betrieb deshalb mit dem Lehrstuhl für Gemüsebau der Technischen Universität München/Weihenstephan unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Fritz und Herrn Prof. Dr. Franz von der Universität Wien das gemeinsame Forschungsprojekt der Inkulturnahme des gelben Enzians. Zunächst wurde Saatgut von Wildvorkommen in ganz Europa gesammelt, um das beste Ausgangsmaterial herauszufinden. Als nächster Schritt folgte die Entwicklung eines geeigneten Jungpflanzen-Anzuchtverfahrens, wobei die Samen einer mehrwöchigen Kältebehandlung unterzogen werden, um zu keimen (Verfahren durch Patent geschützt). Der Anbau findet in verschiedenen Gebieten Bayerns auf 350 m - 1200 m Seehöhe statt. Die anfangs sehr langsam wachsenden Pflanzen benötigen 4 - 5 Jahre, bis die Wurzeln eine ausreichend ergiebige Ernte liefern können.



In dieser Zeit müssen die Pflanzenbestände intensiv und sorgsam gepflegt werden, um nicht zu verunkrauten und damit die Ernte zu erschweren. Die Auswahl der geeigneten Anbaubetriebe und die Praxisberatung finden gemeinsam mit dem jeweiligen Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur statt; auch beschäftigt die Enzianbrennerei Grassl ein eigenes fachlich kompetentes Beraterteam, welches in regelmäßigen Abständen die Enziankulturanlagen überwacht und den Anbauern mit Rat und Tat zur Seite steht.



Dr. Franz sieht neben anderen Vorteilen auch diesen: Beim Sammeln von Wildpflanzen erhält man ein qualitätsmäßig sehr unterschiedliches Material. Durch systematische Auslese und kontrollierte feldmäßigen Anbau wird die Qualität der Inhaltsstoffe wesentlich verbessert. Diese hochinteressanten ersten Forschungsergebnisse wurden anläßlich der Internationalen Gartenbauausstellung 1983 der Öffentlichkeit 180 Tage in München vorgestellt und fanden sowohl beim Fachbesucher als auch beim Laien begeisterte Aufnahme.



2) Aus der Chronik der Grab- und Brennrechte der Familie Grassl in Berchtesgaden



Wie in allen Klöstern des Mittelalters verstanden auch im Berchtesgadener Augustiner-Chorherren-Stift die Mönche einiges von Heilkräutern und von der Branntweinherstellung. Hatten vorhergegangene Berchtesgadener Fürstpröpste im 16. Jahrhundert die Holzschnitzerei und Schachtelmalerei geregelt und gefördert bis zum weltweit blühenden Spielzeughandel oder andere sich mit Salzburg um Nutzung und Ausbau der Salzbergwerke gestritten, so widmete sich Fürstpropst Ferdinand ll. u.a. der Gründung eines Klosterbräuhauses und der Regelung der Schnapsbrennerei.



Alte Urkunden vom Fürstpropst, daß etwa um 1602 der Untersteiner Gastwirt-Familie Grassl Rechte und Pflichten erteilt wurden, die Almen durch maßvolles aber regelmäßiges Enzianwurzel graben Milchviehgerecht zu halten und Enzianmeisterwurz und Kranabet-Branntwein zu brennen und zu verkaufen. Nur alle 6-7 Jahre dürfen frühestens Enzianwurzeln am gleichen Ort gegraben und die dicksten Wurzeln vom Gesamtstock abgehackt werden. Sauberes Bergwasser und Holz für das Brennen waren einzig zur Branntweinherstellung noch nötig. Beides hatte man kostenlos (ebenfalls rechtlich verbrieft) droben am Berg. So baute man an verschiedenen Plätzen in 1000-1300 m Höhe wetterfeste Brennhütten.
Doch war und blieb das ein hartes Geschäft. Wenn der Thomas Grassl im Jahr 1690 noch zehn Wochen lang täglich seine 50 - 100 Kilo Wurzeln grub, sie im Oktober brannte, dann kam er mühsam, ein Faß auf dem Rücken, zwei auf einem Esel den Rest schleppte Frau und Kinder, auf steilen Abstiegen mit dem ersten Schnee wieder heim. Reich wurde da eine Familie gewiß nicht dabei. Zumal der Schnaps damals viel billiger war als das Bier. So war nicht viel zu verdienen, obgleich dieser Alpenenzian sehr beliebt war bei allen Gebirglern. Bald jede Familie hatte ihr kleines 10 l- oder 20 l-Holzfaß mit Enzianschnaps daheim stehen.



Denn bei der harten Gebirgsarbeit bei jeder Witterung tat schließlich ein Stamperl Enzian dazwischen schon gut. Und die hohen Herren und adeligen Gäste vom Klosterstift tranken ihn besonders gern nach ihren recht fülligen Mahlzeiten.
Aber mit der Säkularisation des Berchtesgadener Klosters 1803 war es zunächst aus mit diesem Abnehmerkreis und nach einigen Wirren kam Berchtesgaden zum Königreich Bayern. Mit den neuen Beamten der königlich-bayerischen Residenz, zu der sie jetzt gehörten, verhandelte schließlich der Franz Grassl 16 Jahre lang - bis die Familie endlich wieder 1842, ein Jahr nach seinem Tode, alle alten Rechte neu verbrieft zugestanden bekam.

Doch schließlich konnte man ja mit seinen Kindern solange nicht warten und verhungern. So besann sich der Franz Grassl auf seine natürlichen Begabungen und die seiner zahlreichen Kinder: Die Musikalität. Fast ein jedes spielte mehrere Instrumente, selbst sieben verschiedene. Dazu wurde gesungen und gejodelt. So begann er bei festlichen Anlässen, erst in der eigenen Wirtschaft, dann bei anderen, aufzuspielen. Er fand Anerkennung. ”Im Königsbach den Münchner Jagern etliche Landler geblasen für 42 Kr. - 5. September Nag-Schmitt Hochzeit in Landhaus 5 fl 30 kr.” heißt es da u.a. in seinen Aufzeichnungen.



3) Enzianbrenner- und Musikerfamilie Franz Graßl



So bekam er langsam Mut und begann 1833 kleine Konzertreisen zu machen, nach Salzburg, Bad Ischl, München. Später ging es bis nach Wien, dann nach Italien und Frankreich, kurz vor seinem Tod wurde er zu einem Konzert zum bayerischen König Ludwig in die Münchner Residenz gerufen. Sicherlich trug die persönliche Begegnung dazu bei, den zu lange schon währenden Streit mit den höfischen Beamten um die Grabrechte endlich zu einem Abschluß zu bringen. Mit den nun häufigen Aufenthalten der königlichen Familien in Berchtesgaden kamen auch eine Unzahl ausländischer und inländischer Gäste von Rang und Namen in diesen kleinen Gebirgsort.
Dazu zog es Maler, Musiker und Dichter in die Bergwelt. Es wurde Mode, auf die Berge zu steigen - sich gebirglerisch anzuziehen - und herzhaft ländlich zu tafeln. Das ließ natürlich den Enzian-Umsatz wieder kräftig ansteigen.

Ohne Taschenflasche ging es selten auf den Berg und ganze Fässer voll des klaren ”Bergwassers” ließen sich manche auf die Heimreise mitgeben. Allen Schwierigkeiten einer modernen Marktwirtschaft und krassen Umwelt verändernden Einflüssen zum Trotz, wird heute wie ehedem in Berchtesgaden der Grassl-Enzian gebrannt, größtenteils aus den Wurzeln des heimatlichen Bodens und den Wurzeln der erstmaligen Nachzüchtung.



Kochrezepte mit Enzian - Speziell für Sie vorbereitet von Fernsehkoch und Fachjournalist Max Inzinger:



ENZIAN-SCHMALZ

(Rezept für 4 Personen)



Das braucht man:

1 kg Schweinespeck

2 Zwiebeln

2 Äpfel

1 Bund Majoran

2 Bund Schnittlauch

200 g Schwarzbretrinde

8 Gläser Grassl-Enzian

1 Eßlöffel Salz

1 Eßlöffel Pfeffer



So macht man's:

Den Schweinespeck abschwarten, dann in ca 1-cm große Würfel schneiden und unter ständigem Rühren in einem heißen Topf auslassen. Unterdessen die geschälten Zwiebeln, die geschälten Äpfel in kleine Würfel schneiden, Majoran und Schnittlauch waschen, dann so fein wie möglich schneiden. Die vorher im Bratrohr getrocknete Schwarzbrotrinde wird gerieben. Zwiebeln, Äpfel, Majoran und Schnittlauch mit dem Grassl-Enzian übergießen und mindestens 1 1/2 Stunden darin ziehen lassen. Wenn sich im ausgelassenen Fett die knusprigen Grieben bilden, geben wir sämtliche Zutaten dazu und lassen sie so lange mitrösten, bis sie Farbe genommen haben. Ganz zum Schluß wird das Ganze mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann nehmen wir das Enzian-Schmalz vom Herd, lassen es auskühlen und gießen es vor dem Festwerden in einen zünftigen Steintopf oder in ein sauberes Einmachglas.



Sein persönlicher Tip:

Das ist genau das Richtige für einen zünftigen bayerischen Abend. Stellen Sie den Schmalz-Topf auf den Tisch; als Geschirr Holzteller und reichen Sie würziges Bauernbrot zum Aufstreichen. Als Getränke empfehle ich gut gekühltes Bier und Grassl-Enzian.



WILDSCHÜTZENSUPPE

(Rezept für 4 Personen)



Das braucht man:

200 g fetten Speck

750 g abgehangenes Wildbret

1 Eßlöffel Salz

1 Eßlöffel Pfeffer

4 mittelgroße Zwiebeln

2 Gläser Grassl-Enzian

2 Eßlöffel Paprika 1 / Bratensauce (Fertigsauce)

2 Tassen Pfifferlinge, Eierschwammerl oder Mischpilze

4 Eßlöffel Preiselbeeren

1 Bund Schnittlauch

1 Bund Petersilie



So macht man's:

Den fetten Speck in kleine Würfel schneiden und in einem heißen Topf auslassen. Das Wildbret in ca 1-cm große Stücke aufteilen, salzen, pfeffern und im Fett des Speckes so lange anbraten, bis es schon Farbe genommen hat. Dann die in cm große Stücke geschnittenen Zwiebeln dazugeben, 5 Minuten mitschwitzen und das Ganze mit Grassl-Enzian abbrennen. (Den zimmerwarmen Grassl-Enzian in einem Chromarganschöpfer entflammen und langsam, brennend, über das Fleisch gießen). Erst dann mit Paprika stauben, gut verrühren und mit der heißen Bratensauce auffüllen. Rund 1 Stunde kochen lassen, danach die in Scheiben geschnittenen Pfifferlinge, Eierschwammerl oder Mischpilze, die Preiselbeeren unterziehen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Vor dem Servieren mit fein geschnittenem Schnittlauch und gehackter Petersilie bestreuen.



Sein persönlicher Tip:

Das ist die richtige Mittemachtssuppe fur Ihre Enzian-Party. Reichen Sie dazu würziges Bauernbrot und tragen Sie Sorge, daß viele Getränke eingekühlt sind. Wenn Sie's noch schärfer mögen, brauchen Sie nur die Paprika-Dosis erhöhen. Übrigens, mehrfach aufgewärmt, schmeckt die Wildschützensuppe besonders gut.



ALM-KÄSE

(Rezept für 4 Personen)



Das braucht man:

8 feste Camemberthälften

30 g Mehl

2 Eier

50 g Semmelbrösel

2 Eßlöffel getrocknetes Pfefferminzkraut

2 Eßloffel getrocknete Zitronenmelisse

2 Eßlöffel Zimtpulver

2 Äpfel

100 g Butter

8 Teelöffel Preiselbeeren

8 Stamperl Grassl Enzian



So macht man's:

Die Camemberthälften zuerst in Mehl, dann in den 1 1/2 Tassen Wasser gut verschlagenen, Eier und zum Schluß in den Semmelbröseln gleichmäßig wenden, die wir vorher mit dem Pfefferminzkraut, der Zitronenmelisse und dem Zimtpulver gut vermischt haben. Dann werden die Äpfel geschält, die Kernhäuser ausgestochen und in 8 gleichmäßige Scheiben geschnitten. Zwei Pfannen erhitzen, in jeder Pfanne einen Teil Butter auslassen und sowohl die Camemberthälften, als auch die Apfelscheiben langsam goldgelb braten. Je zwei knusprig gebratene Camemberthälften auf den Tellern anrichten, mit je zwei gebratenen Apfelscheiben belegen, deren Aushöhlung mit je 1 Teeloffel Preiselbeeren gefüllt ist. Vor dem Servieren jede Camemberthälfte mit einem Stamperl Grassl Enzian flambieren.



Sein persönlicher Tip:

Sie können den ALM-KÄSE entweder als Hauptgang oder als Dessert auf den Tisch bringen. Beim Flambieren sollten Sie unbedingt darauf achten, daß der Grassl-Enzian Zimmertemperatur hat.



BRATÄPFEL MIT ENZIANSCHAUM

(Rezept für 4 Personen)



Das braucht man:

8 Äpfel 2 Zitronen

8 Eßlöffel Erdbeermarmelade

30 g Butter

4 Eidotter

50 g Zucker

2 Becher Magerjoghurt

2 Gläser Grassl-Enzian

2 Gläser Grassl-Eierlikör

2 Eßloffel Bienenhonig

1 1/4 Liter Schlagrahm



So macht man's:

Die Äpfel schälen, das Kernhaus ausstechen, mit Zitronensaft beträufeln und die Aushöhlung mit Erdbeermarmelade auffüllen. Dann werden die Äpfel in eine mit Butter ausgefettete feuerfeste Form gegeben, mit Butterflocken bedeckt und in der Mittelschiene des mit 220 Grad vorgeheizten Backrohres 25 bis 30 Minuten goldgelb gebacken. Unterdessen die Eidotter und den Zucker mit einem Schneebesen oder dem Mixer schaumig schlagen, mit dem Magerjoghurt verrühren und mit dem leicht angewärmten Grassl-Enzian, dem Eierlikör und dem Bienenhonig ergänzen. Ganz zum Schluß die Schlagsahne vorsichtig unterziehen. Die Bratäpfel werden auf Desserttellern angerichtet und mit dem Enzianschaum dick aber gleichmäßig überzogen.



Sein persönlicher Tip:

Achten Sie bei der Auswahl der Äpfel darauf, daß Sie keine zu reifen Früchte bekommen.
Ausgesprochene Kochäpfel, wie der Boskop, eignen sich am besten für die Zubereitung von Bratäpfeln.

SCHWEINEBRATEN MIT ENZIAN- KRUSTE

(Rezept für 4 Personen)


Das braucht man:

1 kg Schweineschlegel (Nuß)

1 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Pfeffer

4 Knoblauchzehen

1 Teelöffel Salz

100 g Zucker

1 Eßlöffel Zimtpulver

1 Eßlöffel Korianderpulver

1 Eßlöffel Kardamonpulver

1 Eßlöffl Paprika

100 g Semmelbrösel

1 Zitrone

4 Stamperl Grassl-Enzian



So macht man's:

Den Schweineschlegel salzen und pfeffern. Dann die Knoblauchzehen erst in feine Scheiben schneiden, anschließend mit dem Salz so gut wie moglich zerreiben. In eine Rührschüssel geben wir, außer dem so verarbeiteten Knoblauch, Zucker, Zimt, Koriander, Kardamon, Paprika, Semmelbrösel, die gewaschene, geriebene Zitronenschale und rühren das ganze mit dem Saft der Zitrone und dem Grassl-Enzian an. Mit der Hälfte der Masse reiben wir den Schweineschlegel rundherum ein, legen ihn auf ein Backblech und braten ihn in der Mittelschiene des Bratrohres bei 250 Grad 90 Minuten. Die Reste der angerührten Masse während des Bratvorgangs mehrfach über das Fleisch bröseln, damit sich langsam die leckere Enziankruste bilden kann. Serviert wird dieser pikante Schweinebraten ohne Sauce, mit frisch geriebenem Meerrettich oder mit Senf und würzigem Bauernbrot. Als Getränk empfehle ich Bier und Grassl-Enzian.



Sein persönlicher Tip:

Zum Tranchieren das Bratens brauchen Sie ein sehr scharfes Messer, damit Sie die leckere Enzian-Kruste nicht herunterreißen. Angerichtet wird der Schweinebraten mit Enzian-Kruste auf Holztellern.



BAYERN-PUNSCH

(Rezept für 4 Personen)



Das braucht man:

130 g Zucker

3 Orangen

3 Zitronen

100 g Rosinen

1 1/2 Liter Portwein

1 1/2 Liter Sherry

1 1/8 Liter Grassl Enzian

2 Stangen Zimt

8 Gewürznelken



So macht man's:

Den Zucker in einem Topf ganz langsam, unter ständigem Rühren, karamelisieren lassen, mit dem Saft der Orangen und der Zitronen ablöschen, die sauber gewaschene Schale der Zitrusfrüchte dazureiben, den Portwein, Sherry und Grassl-Enzian dazugießen und zusammen mit den Rosinen, den Zimtstangen, den Gewürznelken langsam erhitzen, keinesfalls kochen lassen. Dann abseihen und zusammen mit Lebkuchen oder Pfeffernüssen, mit Weihnachtsgebäck, in Punschgläser abgefüllt, so heiß wie möglich servieren.



Sein persönlicher Tip:

Sie können die Punschgläser mit einem Reifrand versehen, wenn Sie in einem tiefen Teller Zucker ausschütten und in einem anderen Teller etwas Kirschlikör ausgießen. Drehen Sie die Punschglaser mit dem Glasrand erst im Kirschlikor, dann im Zucker, damit er haften bleibt.





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