20 Flaschen Hacklberg Urhell 0,5l - Bier aus Niederbayern

Beschreibung

20 Flaschen Hacklberg Urhell 20x0,5l, 4,9% vol. - eine untergärige Bierspezialität, edelgehopft, sehr mild und feinwürzig im Geschmack. Das Bier für den echten Kenner


Artikelnummer: 207314
Kategorie: Bier
Inhalt: 20x0,5l
Alkoholgehalt: 4,9% vol.
Herkunftsland: Deutschland
Farbstoffe: ohne Farbstoff
Allergenhinweise: enthalten glutenhaltiges Getreide, namentlich Gerste (Gerstenmalz)
Hersteller: Brauerei Hacklberg, Bräuhausplatz 3, 94034 Passau, Deutschland



Biere der Brauerei Hacklberg



Obwohl nur vier Zutaten erlaubt sind, ist das Bierbrauen alles andere als einfach. Erst die Braurezepte, die Verwendung erlesener Malz- und Hopfensorten, reinstes Quellwasser, die Erfahrung und Sorgfalt der Braumeister und schliesslich viel Ruhe und Zeit bei der Reifung und Lagerung bringen den hervorragenden Geschmack der Hacklberger Biere. Deshalb sind sie auch weit über die Grenzen Bayerns bekannt. Die Qualität und der Geschmack waren und sind die Voraussetzungen für die Beliebtheit ihrer Biere. Das wird unter anderem durch die jährliche Auszeichnung der DLG, mit der die Biere prämiert werden, bestätigt.



Jahrzehntelange Brauerfahrung, die Verwendung bester Rohstoffe sowie die konsequente Flaschengärung machen die Hacklberger Weissbiere zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Neben der prickelnden Frische ist es das milde, aromatische Aroma, das die Weissbiere so beliebt macht.
Bei exakt überwachten Temperaturen reift das Weissbier in der Flasche heran. Typisches Qualitätsmerkmal ist das Absetzen der Hefe am Flaschenboden. Diesem aufwendigen Verfahren verdanken alle Hacklberger Weissbiere ihre Frische und den unverwechselbaren, köstlich erfrischenden Geschmack!



Höchste Braukunst



Natürlich werden alle Hacklberger Biere nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Obwohl diese älteste Lebensmittelverordnung der Welt nur vier Zutaten erlaubt, ist das Bierbrauen alles andere als einfach. Ausgereifte Braurezepte, erlesene Malz-und Hopfensorten, reinstes Quellwasser, die Erfahrung und Sorgfalt Ihrer Braumeister und schliesslich viel Ruhe bei der Reifung und Lagerung geben Hacklberger Bieren den hervorragenden Geschmack, für den sie weit über die Grenzen Bayerns bekannt sind. Um den unverfälschten Geschmack aus der Braupfanne in die Flasche zu befördern, verzichten sie bei ihren Bieren auf Wärmebehandlung und künstliche Verlängerung der Haltbarkeit.



Hopfen und Malz, Gott erhalt's



Natürlich werden alle Hacklberger Biere nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Diese älteste lebensmittelrechtliche Verordnung der Welt wurde von Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlassen und gestattet das Brauen von Bier nur unter der Verwendung von Hopfen, Malz und Wasser.
Hefe wurde in diesem Gebot nicht erwähnt, denn: „Hefe hatte etwas Mystisches. Man gab sie zum Sud. Dort tat sie ihren Dienst, zersetzte Zucker zu Alkohol und Kohlensäure. Wenn das Bier fertig war, schöpfte man sie wieder heraus, um sie später wieder zu verwenden. Sie war und ist der Geist des Bieres - oder dessen Seele.” (Walter Prestel, Lehrbeauftragter an der Brauerfakultät in Weihenstephan).



In Hacklberg hat die Zukunft Tradition...



»Wie das Pier Summer und Wintter auffm Lannd sol geschennckt gepraven werden«.



Am 23. April 1516 erliess Herzog Wilhelm IV. von Bayern auf dem Landständetag zu Ingolstadt mit diesem Dekret die älteste heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Das „Reinheitsgebot“ bildet die Grundlage für die Weltgeltung des bayerischen Bieres. Schon im 18. Jahrhundert bezeichnete der Staatsrechtler Freiherr von Kreittmayr Bier deshalb als „das fünfte Element Bayerns“. Heute wie vor mehr als 375 Jahren brauen Hacklberger Bierbrauer ihr wohlschmeckendes Bier aus Wasser, Qualitätsbraugerste und gehaltvollem Hopfen. Dieser grossen Tradition sehen sich die Hacklberger verpflichtet. Die vielen Umbaumassnahmen und erfolgreichen Bemühungen zur Qualitätsverbesserung auf dem Hintergrund des Reinheitsgebotes geben davon Zeugnis.



Schon lange vor den Bierbrauern hielten die Passauer Fürstbischöfe in Hacklberg Hof. Aus dem Jahr 1358 berichten Chronisten von grossartigen Ritterspielen und Hochzeiten mit festlichem Prunk in dem Gutshof an der Donau. In der fürstbischöflichen Schlossanlage zeugten Pavillons, Wasserorgel, Glockenspiele, Baumwände und barocke Gartenkunst vom Wohlstand des Passauer Hofes.



Nach urkundlichen Erwähnungen wird mindestens seit 1618 in Hacklberg Bier gebraut. Bereits im Jahr 1582 erliess Fürstbischof Urban von Trennbach eine Brauordnung für das Hochstift. Noch im 16. Jahrhundert dürfte in der Passauer Ilzstadt eine eigene fürstbischöfliche Braunbier-Brauerei errichtet worden sein. Gleichzeitig entstand in der unmittelbaren Nähe des Schlosses in Hacklberg das fürstbischöfliche „Weisse Brauhaus“ zu Hacklberg. Dorthin verlagert Leopold Leonhard von Thun-Hohenstein, der letzte Passauer Fürstbischof, im Jahr 1798 das „Braune Brauhaus“. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 löste der Staat die Hochstifte und Klöster auf, kirchliche Besitzungen wurden eingezogen. Aus dem bislang „hochfürstlichen“ wurde ein „kurfürstliches“ und 1806 ein „königliches Bräuhaus“. 1849 schliesslich kauften die Brüder Jakob und Bartholomäus Hartl die Brauerei auf.



1897 wurde das Hacklberger Bräuhaus, mittlerweile grösste Brauerei der Dreiflüsse-Stadt, dem Passauer Bischof zum Kauf angeboten. Am 13. Mai beschloss das Domkapitel den Ankauf der Brauerei und des Stelzelhofes für 850 000 Goldmark. In der Seminarstiftung St. Stephan sollten die Erträge für die Ausbildung von Priestern eingesetzt werden. Damit gelangte die Brauerei nach 94 Jahren wieder in kirchlichen Besitz zurück. Schon im ersten Geschäftsjahr betrug der Bierausstoß 14500 hl, wenige Jahre später bereits 30 000 hl. Neue Gaststätten wurden erworben, neue Lieferverträge abgeschlossen.



Am 18. Juli 1912 gab das Domkapitel grünes Licht für die Modernisierung der Brauerei. Bereits ein Jahr später wurden die beiden kupfernen Sudkessel mit einem Fassungsvermögen von jeweils 28 000 Litern mit zwei Schiffen aus Ulm auf der Donau angeliefert. In nur einem Jahr Bauzeit entstand das große schlossartige Gebäude über dem Lagerkeller von 1796. Die Fassade des Kellers wurde als Portal in das Ensemble einbezogen. In diesem Gebäude präsentiert sich die Brauerei noch heute. Im Nordflügel des Schlosses entstanden Büroräume, im Erdgeschoß wurde das Bräustüberl eingerichtet. Die Zeit der Weltkriege traf auch die Brauerei Hacklberg schwer. Zu den menschlichen Katastrophen der Zeit setzen Rationierung und Rohstoffmangel der Brauerei zu. Zu Ende des zweiten Weltkrieges fallen das Turbinenhaus, die Mälzerei sowie Teile des Fürstenbaues und des Bürogebäudes den Bomben zum Opfer. Im Oktober 1945 erlässt die Militärregierung ein totales Sudverbot. Die Fusion der Brauerei Hacklberg mit einer anderen Passauer Brauerei steht im Raum, doch Hacklberg bleibt eigenständig. Trotz Geld- und Rohstoffmangel beginnt man mit dem Wiederaufbau. 1948 wird die Herstellung eines Bier-Ersatzgetränkes von höchstens 1,7% Stammwürze und dessen Abgabe gegen Brotmarken erlaubt, erst im September 1949 ist das Brauen hochwertiger Biere wieder offiziell zugelassen.



Der Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegsjahre macht sich auch in Hacklberg bemerkbar. 1951 wird die Mälzerei neu gebaut. Hotels und Gaststätten werden erworben, Depots in Landshut und in Laub bei Regensburg errichtet. Die Weissbierbrauerei Ringenberg holt sich ihr Weißbier ab 1959 aus Hacklberg. 1967 eröffnet die Brauerei Hacklberg ein weiteres Depot in Neuburg an der Donau und übernimmt die Brauerei Aschenbrenner in Vilsbiburg. Es folgt die Brauerei Dirr bei Burgheim sowie das Brauhaus in Fürsteneck. Das Bräustüberl mit dem grössten Biergarten in Passau nimmt 1981 den Betrieb wieder auf. Die Flaschenfüllerei im Fuchsloch bedarf 1987 einer erneuten Erweiterung. Im selben Jahr kann endlich auch der durch die Bombardierung 1945 beschädigte Fürstenbau mit dem Festsaal sachgerecht restauriert werden.



Ab 1991 lenkt Direktor Kurt Maier die Geschicke der Brauerei Hacklberg. Der Ausstoss steigt von knapp
217 000 auf 267 000 Hektoliter - nie zuvor produzierte die Brauerei solche Mengen, die Kapazitätsgrenzen sind erreicht. Um die Qualität der mehrfach DLG-prämierten Biere zu erhalten, sind dringend umfangreiche Baumassnahmen nötig. Bis zum Juli 1993 werden deshalb sämtliche Produktionsanlagen von der Malzannahme über das Sudhaus bis zum Gärkeller und Lagerkeller nach dem neuesten Stand der Technik erweitert oder erneuert. Am Schluss steht ein grosses Fest, das zusammen mit dem 375.Geburtstag der Brauerei gefeiert wird.



Mit neuen Produktionsanlagen durchbricht der Jahresausstoss der Brauerei Hacklberg 1995 die Schallmauer von 300 000 Hektolitern, bereits 1997 zählt Hacklberg mit 331 576 Hektolitern zu den grössten Brauhäusern Niederbayerns.



Zur Erweiterung bestehender Geschäftsfelder und Verbesserung des Kundenservices wurde 1998 in nur sechsmonatiger Bauzeit das Hacklberger Getränke- und Logistikcenter errichtet (HGL).



Am 26. Mai 2003 wurde der Festsaal des ehemaligen Fürstbischöflichen Sommerschlosses Hacklberg nach umfangreicher Restaurierung wieder seiner kulturellen Bestimmung übergeben. Besonders die reiche Ausstattung des Saales - ein Werk des Stukkateurs Giovanni Battista Carlone - lässt diesen wohl bedeutendsten Profanbau des Barock in ganz Ostbayern wieder in altem Glanz erstrahlen. Nun finden in den oberen Räumen wieder Kunst, Musik und Kultur einen herausragenden Ort für Veranstaltungen mit bis zu 400 Gästen.



incl. 1,90 Euro Pfand



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