20 Flaschen Jever Pils 0,33l - Bier aus Friesland

Beschreibung

20 Flaschen Jever Pils 20x0,33l 4,9% vol. - der Premium-Klassiker ist ihr ganzer Stolz und erfreut sich bei den Freunden des friesisch-herben Geschmacks grösster Beliebtheit.


Artikelnummer: 207400
Kategorie: Bier
Inhalt: 20x0,33l
Alkoholgehalt: 4,9% vol.
Herkunftsland: Deutschland
Farbstoffe: ohne Farbstoff
Allergenhinweise: enthalten glutenhaltiges Getreide, namentlich Gerste (Gerstenmalz)
Hersteller: Friesisches Brauhaus zu Jever GmbH & Co. KG, Ein Unternehmen der Radeberger Gruppe, Elisabethufer 18, 26441 Jever, Deutschland



Sein Geheimnis liegt im Brauwasser, das auch heute noch wie vor über 100 Jahren aus demselben Brunnen gewonnen wird. Das Wasser ihrer Quelle ist ausserordentlich rein und weich. Das erlaubt ihnen, eine Spur mehr Hopfen zuzusetzen.



Geschichte



In einer langen, bewegten und spannenden Geschichte über mehr als 155 Jahre hat sich das Friesische Brauhaus zu Jever zu dem entwickelt, was es heute ist, eine der Toptenbrauereien in Deutschland, mit einer der modernsten Produktionsstätten weltweit.



1848 ein König macht den Anfang



Bier wurde schon immer gern getrunken. Zumindest in den letzten 6.000 Jahren. Solange reicht die Geschichte des Bieres zurück. Die Geschichte des Friesischen Brauhauses zu Jever ist allerdings etwas jünger. Als im Jahre 1848 der Braumeister Diedrich König sein Brauhaus aufmachte, gab es allein in Jever und Umgebung über 20 kleine Braustätten und eine stattliche Anzahl von Bierhäusern und Schänken. Diedrich König liess sich deswegen jedoch nicht erschüttern, sondern glaubte fest daran, dass an seinem Bier etwas Besonderes war, und er sollte recht behalten. Knapp zwanzig Jahre sorgte er für den Aufbau der kleinen Braustätte. Nach seinem Tode verkaufte sein Sohn die Brauerei 1867 an einen gewissen Theodor Fetköter.



Theo Fetköter, ein Leben für beste Bierqualität



Theo Fetköter war das Energiebündel in Person und seine Familie stand ihm in nichts nach. Ihm reichte es nicht aus, nur ein exzellentes Bier zu brauen, er wollte der Beste am Markt sein. So schaltete er die ersten Anzeigen für sein Bier in der ortsansässigen Zeitung, schaffte spezielle Flaschen für das Bier an und war auch in der Gemeinde Jever aktiv. Sein Hauptaugenmerk aber richtete er auf den technischen Ausbau seines Unternehmens: Zahlreiche Neuerungen führten er und später auch sein Sohn ein. Er liess nach einer neuen und eigenen Quelle suchen und legte 1894 die erste Wasserleitung für die Brauerei und die Stadt Jever. Mit zahlreichen Modernisierungsmassnahmen wuchs die Kleinbrauerei zu einer grossen Braustätte heran.



Kriege und Krisen



Der Erste Weltkrieg brach aus und damit begann eine der härtesten Krisen im damaligen Brauhaus. Theodor Fetköter junior, der die Geschäfte seines Vaters übernommen hatte, fiel an der Front. Gerhard Arends führte die Geschäfte weiter. Die Not breitete sich aus. Die wichtigsten Grundzutaten, Hopfen und Gerste, waren knapp. Die Inflation galoppierte und die schwierige Lage machte einen erneuten Verkauf der Brauerei notwendig. Schon damals war das Bier aus Jever über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch im damals fernen Hamburg interessierte man sich für das Friesische Brauhaus. Man wurde sich einig und ab 1922 gehörte das Friesische Brauhaus zu Jever mit zur Bavaria-St.Pauli-Brauerei. In Hamburg und Jever tat sich in den nächsten Jahrzehnten viel. Die Jever Brauerei wurde schwer modernisiert und vergrössert.



1932 konnte man im "Jeverschen Wochenblatt" lesen, dass die Brauerei ein neuzeitlicher Musterbetrieb geworden sei.



Gebraut und vertrieben wurde damals Bavaria-St.Pauli-Bier. Erst 1934 wurde zum ersten Mal "Jever Pilsener" unter seinem bis heute gültigen Namen verkauft.



Die Krisen der dreissiger und vierziger Jahre und der Zweite Weltkrieg schüttelten das ganze Land. Wegen Kraftstoffmangels bekamen nach der Kapitulation nur noch Selbstabholer Bier. Um es bei der Arbeit warm zu haben, mussten die Mitarbeiter selbst Torf stechen und heizen. Der damalige kaufmännische Leiter musste von Bauernhof zu Bauernhof fahren, um die benötigte Gerste einzukaufen oder einzutauschen.



Die 50er - es ging bergauf



In den Fünfzigern ging's bergauf. In Jever wurden verschiedene Biere hergestellt. Der damalige Verkaufsschlager war "Jever Export", das bis 1990 gebraut wurde. Das "Jever Pilsener", wie wir es heute kennen, musste sich erst noch durchsetzen. Auch die Modernisierung schritt voran. Durch den Anstieg des Flaschenverkaufes mussten neue Anlagen angeschafft werden. 1951 gab es eine Flaschenabfüllanlage mit einer stündlichen Leistung von 1000 bis 1200 Flaschen.



Mittlerweile sorgt eine moderne Anlage für einen Ausstoss von bis zu 60.000 Flaschen.



Die "Pils-Welle" in den 60er Jahren bescherte Jever Pilsener weitere Absatzerfolge. Ein neues Sudhaus musste her. Die erste Baustufe begann 1968. Es folgten neue Maischbottiche, ein Läuterbottich und eine zentrale Reinigungsstation. Auch auf Unternehmensebene tat sich einiges. 1971 ging die Bavaria-St.Pauli-Brauerei in den Besitz des Reemtsma-Konzerns über.



Von den 80er Jahren bis heute, eine Erfolgsgeschichte



Die Vorbereitungen für ein weiteres Sudhaus begannen Ende der Achtziger Jahre. Der Erfolg: Die jetzige Brauerei ist eine der modernsten Anlagen der ganzen Welt, die noch immer mit dem Wasser der von Theodor Fetköter erschlossenen Quelle gespeist wird. 1990 hat ein erneuter Unternehmenswechsel stattgefunden. Die Bavaria-St.Pauli-Brauerei und damit auch das Friesische Brauhaus zu Jever sind zur Gebr. März AG gewechselt, um von dort 1994 an die Brau und Brunnen AG verkauft zu werden. Seit 2005 gehört das Friesische Brauhaus zu Jever zur Radeberger Gruppe.



Die Produktion entwickelt sich weiter. Ein vorbildliches Umweltmanagement-System sorgt für eine umweltgerechte Herstellung des Bieres und einen effizienten Umgang mit Rohstoffen.
Jever Pilsener erfreut sich weiterhin grösster Beliebtheit. So werden auch in Zukunft grosse Investitionen im technischen Bereich getätigt, um der starken Nachfrage gerecht zu werden.



incl. 1,90 Euro Pfand

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