Rarität: Lheraud Cognac 0,7l Jahrgang 1941 mit Zertifikat incl. Holzkiste

Beschreibung

Rarität: Lheraud Cognac, Jahrgang 1941, 0,7l, 43,5% vol..

Der Cognac befindet sich mit dem Zertifikat in einer Holzkiste.

Der Cognac wurde in einer Antik Flasche abgefüllt, und in edler Holzkassette verpackt.


Artikelnummer: 28064
Kategorie: Cognac
Inhalt: 0,7l
Alkoholgehalt: 43,5% vol.
Herkunftsland: Frankreich
Farbstoffe: mit Farbstoffe
Allergenhinweise: mit Sulfite
Hersteller: Cognac Lheraud Sté, Lasdoux, 16120 Angeac-Charente, Frankreich
Nur wenige Flaschen verfügbar!

COGNAC GUY LHÉRAUD - EINE TRADITION

Das Haus Cognac Lhéraud ( Domaine de Lasdoux, 16120 Angeac Charente, Frankreich ) besteht seit dem Jahr 1636, ist im Besitz von 10 Hektar Weinbergen und baut seitdem Wein an. Lheraud ist ein wahrhaftiges Familienunternehmen.

-Seit 1680 breitet Alexander Lheraud seine Aktivität während des ganzen Jahrhundert's aus.
-1875 erbte der Urgroßvater Eugéne Lhéraud die Weinberge in der "Grande Champagne" und einen wichtigen Cognacbestand.
-1881 installiert Eugéne den ersten Destillierkolben aus Holz und Kohle und beginnt mit der Destillation.
-1931 setzte Rémy Lhéraud die Winzertradition in der Familie fort und vergrößerte den Besitz.
-1971 erbte Guy Lhéraud den Besitz mit einem großen Bestand an Cognac. Erst seit 1971 werden die Winzerdestillate unter eigenem Namen vermarktet.

Er brachte seine eigene Marke mit dem Namen "Cognac Guy Lhéraud" auf den Markt. Innerhalb von ca. 30 Jahren hatte er es geschafft, sich in den besten Häusern von Europa, den Vereinigten Staaten und Japan zu etablieren.

Nachstehend einige der besten Häuser in Europa: HARROD´S (London), LE RICHMOND, CAVIAR HAUS (Genf), HÉDIARD, CRILLON, GEORGE V, LE MEURICE, LA TOUR D´ARGENT (Paris), PECK (Mailand), BÖHLE (Wien), PLÖGER, FRANKHOF-KELLEREI, GEBR.WEIDEMANN, JIMMY`S, RADISSON SAS (Frankfurt a.M.), DALLMAYR (München), THE REGENT, GRAND HYATT, KaDeWe (Berlin), LUFTHANSA, HOTEL BURG WERNBERG (Wernberg-Köblitz), LA PART DES ANGES (Moskau), SAM´S (Chicago), FLEMING´S HOTELS.

Cognac Lhéraud ist auch Alleinlieferant des britischen Oberhauses "HOUSE OF LORDS". Im Jahr 2005 wurden auf 55 Hektar, hauptsächlich in der "Petite Champagne", nur die edelsten Rebsorten wie z.B. Ugni Blanc ( ca. 80% ), Folle Blanche und Colombar ( je ca. 10% ) angebaut. Diese Reben geben den Cognacs von Lheraud einen eigenen, fast eigenwilligen Charakter. Es werden jährlich 8 000 Hektoliter Wein schonend zu Cognac destilliert, 300 000 Flaschen hergestellt und 80% davon ins Ausland exportiert.

Tradition und Qualität werden bei Cognac Lhéraud groß geschrieben. Es wird heute noch in dem alten Alambic, seit Anfang dieses Jahrhunderts, destilliert und in alten Eichenfässern aus Limousineiche ohne Zusatz von Karamel, Sirup oder "boisé" gelagert, bis die Reifung beendet ist. Anschliessend werden sie in Korbflaschen aus Glas gelagert. Die Lheraud Cognacs sind daher füllige, aber mit ihrem trockenen Stil sehr moderne Brände. Laurent Lhéraud ( Sohn von Guy Lheraud ) sieht die Besonderheit seiner Marke in dem sehr typischen Geschmack seines Cognacs, "brut de fût", der in naturbelassenen Holzfässern, die nicht karamelisiert werden, reift und dem Nichtzugeben von Zucker oder sonstigen Zusätzen. Die Familie wird laut Laurent Lheraud die Arbeit auch in Zukunft fortsetzen, was durch die Liebe zu dem Metier garantiert sei. "Wenn man ein Produkt liebt, verkauft man es auch gut" sagt er. Sein Wunsch ist es, dass sein Sohn Jean-Charles ( hat bereits eine Ausbildung im elterlichen Betrieb hinter sich ) seine Arbeit mit demselben Enthusiasmus fortsetzt, wie er ihn habe.

Ganz alter Cognac wird in dem "Paradis" gelagert, einem alten Keller, der aus der Tempelritterzeit für Pilger ( die unterwegs nach Saint Jacques de Compostelle waren ) als Relais gebaut worden war.

JAHRGANGS-COGNAC

Cognac Lheraud ist eine von den wenigen Häusern, die unter offizieller behördlicher Aufsicht, in Frankreich abgefüllten Jahrgangs-Cognac anbietet. Die Destillation, sofortige Verplombung der Fässer sowie das spätere Öffnen der Fässer, Abfüllen in Flaschen mit Nummerierung und das Wiederverplomben der Fässer findet in Anwesenheit des BNIC ( Bureau National Interprofessionnel du Cognac) statt. Um die Jahrgangsauthentizität zu garantieren, erlaubt das BNIC keine ''Assemblage'' . Diese Cognac sind ''brut de fut'' , d.h. sie sind nicht reduziert und nicht mit Karamel, Zucker, '' Boise' '' u.s.w. behandelt. Sie bezeugen eine hohe Qualität. Die einzelnen Anbaugebiete, die sogenannten ''Crus'', prägen den Charakter des Cognac.

Von den anderen Cognac's abgetrennt, von ihrem Ur-Großvater Ende des 19 Jahrhundert's und Anfang des 20 Jahrhundert's destilliert, nachdem sie ihre optimale Reife erlangt haben, in Korbflaschen abgefüllt, adeln ihre kostbaren Cognac's Grande Champagne und Petite Champagne im Paradis. Der Cognac wird in mundgeblasenen Flaschen abgefüllt und von einem Zertifikat begleitet, das die Unterschrift eines vereidigten Cognac-Verkoster trägt, in Holzkisten präsentiert.

Diese Cognac's werden in mundgeblasenen Flaschen ( nachgefertigt aus dem 18.Jahrhundert ) präsentiert.

Cognac Lhéraud bietet auch eine Reihe "Millésimes" mit offiziellem Zertifikat an. Neben Cognac werden auf der Domäne de Lasdoux verschiedene Cognac-Liköre, sowie Pineau des Charentes, weiß, rosé und Vieux Pineau, der 15 Jahre alt ist, hergestellt. Seit einigen Jahren, hat Cognac Lhéraud den Bas Armagnac "BARON GASTON LEGRAND" übernommen und bietet Jahrgänge von 1886 bis 1994 an.

DIE GESCHICHTE DES COGNAC

In der Charente ( in Frankreich ) beginnt der Weinbau im 3. Jahrhundert. Ab dem 13. Jahrhundert nehmen holländische Schiffe, die an der Küste Salz laden, auch die in der Charente hergestellten Weine mit. Ab dem 16. Jahrhundert stellt die Provinz so grosse Mengen Wein her, dass es aufgrund nachlassender Qualität zu Absatzschwierigkeiten kommt. Wegen ihres niedrigen Alkoholgehaltes überstehen die Weine die langen Seereisen schlecht. Zu dieser Zeit verwenden holländische Händler den Wein für ihre neuen Brennereien. Sie verarbeiten ihn zu "vin Brûlé" - gebranntem Wein.

Am Anfang des 17. Jahrhundert's beginnt in der Charente die Destillation. Als die mit Branntwein gefüllten Eichenholzfässer ( aus dem Limousin ) einmal länger lagern, bevor sie auf die Schiffe verladen werden, stellen die Winzer eine deutliche Verfeinerung des Geschmackes fest. Der Branntwein lässt sich sogar pur geniessen.

In der Mitte des 19. Jahrhundert's erstreckt sich das Weinanbaugebiet zu jener Zeit über fast 280.000 Hektar, aber um 1875 zerstört die Reblaus den grössten Teil des Charente-Anbaugebietes. 1893 misst es nur noch 40.000 Hektar.

Cognac Lheraud hat noch im Lager sehr alte Cognac, die vor 1875 destilliert wurden.

DIE ANBAUGEBIETE

Die Bezeichnung Cognac dürfen nur Branntweine aus der Region verwenden, denen die kontrollierte Herkunftsbezeichnung, festgelegt durch den Erlass vom 01. Mai 1909, verliehen wurde. 1938 teilte der Gesetzgeber die Region in sechs Untergebiete, sogenannte Lagen, auf. Klima, Sonneneinstrahlung und unterschiedliche Bodenverhältnisse bringen verschiedene Weine hervor, die dem Cognac jeweils ganz bestimmte Eigenschaften verleihen.

- Grande Champagne
Der Boden ist besonders kreide- und kalkhaltig, bröckelig, oft grau. Der Cognac hat ein reiches Bukett, eine intensive Nase, eine breite Parfumentfaltung und eine lange Reifezeit. Die Weine ergeben sehr feine und leichte Branntweine mit einem Blütenbouquet. Ihre volle Reife erlangen sie erst nach langer Alterung im Fass, sie sind dann kräftig und vollmundig.

- Petite Champagne
Bodenverhältnisse sind sehr ähnlich der Grande Champagne, sehr kalkhaltig. Ihre Böden enthalten eine etwas dünnere und durchlässigere Kreideschicht, die insbesondere im Westen dem Einfluss des Meeres unterliegt. Die Nase hat weniger Intensität als eine Grande Champagne, aber der Cognac ist ausgewogen, vollmundig, sehr feinsinnig. Cognac aus dieser Lage hat vergleichbare Eigenschaften mit dem aus der Grande Champagne. Cognac Lheraud ist in der Petite Champagne ansässig.

- Borderies
Aus den 4.000 Hektar, die für die Cognac-Produktion bestimmt sind, stammen abgerundete, feine Branntweine mit einem Bouquet und einer speziellen Milde, die an den Duft von Veilchen erinnern. Sie erreichen ihre optimale Qualität bereits nach kürzerer Lagerung als die Brände aus der Grande und Petite Champagne.

- Fins Bois und Bons Bois
Fins Bois: Bodenverhältnisse sind teils hart kalkig, teils sandig. Der Cognac ist sehr parfümiert, weniger nachhaltig im Mund, hat einen feineren Geschmack, altert schnell ohne diesbezüglich früher zu ''sterben'' . Aus 33.000 Hektar Wein gehen weiche, runde Branntweine hervor, die schnell altern und deren Bouquet gepressten Trauben ähnlich sind. Um die Fins Bois herum legt sich die Bons Bois. Die 12.000 Hektar Tonboden sind arm an Kalk.
Diese Lage umfasst 274.176 Hektar. Lediglich 1.700 Hektar davon dienen dem Anbau von Weisswein für die Cognac-Herstellung. Der Boden bringt schnell alternde Branntweine mit ausgeprägtem Charakter hervor.

DIE ALTERUNG

Eine der entscheidenden Faktoren, die das Reifen des Cognac beeinflussen, ist der natürliche Feuchtigkeitsgehalt der Lager, in denen die Fässer verwahrt werden. Während der langen Alterung entzieht der Cognac dem Eichenholz Duft und Geschmacksstoffe. Gleichzeitig verliert er aufgrund des Kontakts mit der Luft nach und nach Alkoholgehalt und Volumen. Bei diesem Prozess, sogenannten Part des Anges (Anteil der Engel) verdunsten umgerechnet jährlich über 20 Millionen Flaschen Cognac. Der Anteil der Engel hat eine Geschichte: am Ende des 18. Jahrhundert's wollte der Pfarrer von Segonzac dem Bischof von Angouleme ein Glas Cognac anbieten. Er bemerkte, dass das Volumen in seinem Fass, das unter der Kirche war, niedriger war, und sagte, dass die Engel einen Anteil genommen hätten.

Während der langen Reifephase, die sich häufig über viele Jahrzehnte erstreckt, erhält der Cognac sein volles Aroma. Das porige Eichenholz ermöglicht einen Austausch zwischen Luft und Destillat. Sobald die ältesten Destillate ihre optimale Reife erlangt haben, unterbricht Lheraud den Reifeprozess und lässt sie in sehr alte Eichenfässer umfüllen. Anschließend kommt der ausgereifte Cognac in Korbflaschen auch ''Damers Jeannnes'' genannt. Hier hat er keinen Kontakt mehr zur Luft und hält sich so über Jahrzehnte, ohne sein Bouquet zu verändern.

DIE WEINLESE

Die Ernte beginnt, sobald die Trauben reif sind. Meist ist das Anfang Oktober der Fall. Für die Erne benutzt Lheraud eine Erntemaschine. Unmittelbar nach der Ernte werden die Trauben in den traditionellen, horizontalen Pressen gekeltert. Der Traubensaft wird zum Gären gebracht. Jeglicher Zusatz von Zucker ist untersagt. Nach etwa 3 Wochen Gären haben die Weine einen schwachen Alkoholgehalt von etwa 8 Vol.-%. In diesem Stadium sind sie sauer und kaum für den direkten Genuss geeignet, für die Destillation aber besonders gut.

DIE DESTILLATION

Ihr Cognac wird durch die Destillation von ihren Weissweinen gewonnen. Die Weine haben einen hohen Säure- und einen schwachen Alkoholgehalt. Die Destillation erfolgt in 2 Brennvorgängen in der ''Charentaiser Brennblase''. Der ungefilterte Wein wird im Brennkessel erhitzt, die aufsteigenden alkoholischen Dämpfe sammeln sich im Helm und gelangen durch den Schwanenhals in die Kühlschlange. Dort kondensieren sie und laufen als ''Brouilis'', also als Rauhbrand ab. Diese leichte trübe Flüssigkeit hat einen Alkoholgehalt von 27-30% vol.. Sie wird erneut in den Brennkessel gefüllt und ein zweites Mal destilliert. Das Ergebnis ist die ''Bonne Chauffe'' der sogenannte Feinbrand. M. Lheraud kommt nun die schwierige Aufgabe zu, das so genannte Herzstück vom Rest zu trennen. Die zuerst auftretenden Dämpfe sind sehr alkoholreich (Vorlauf) und werden abgetrennt. Sie machen etwa 1-2 Prozent des Volumen aus. Dann das folgende Herzstück, aus dem der eigentliche Cognac ensteht, ist ein klarer Branntwein, dessen durchschnittlicher Alkoholgehalt maximal 72% vol. erreichen darf. Während der beiden Destillationsphasen, ein Zyklus dauert etwa 24 Stunden, überwacht M. Lheraud genauestens die jeweiligen Auslaufzeiten und Temperaturen.

DIE FASSHERSTELLUNG

Zu Cognac kann ein Destillat erst werden, wenn es ausreichend lange in speziellen Eichenholzfässern gereift ist. Cognac altert ausschließlich in Fässern, deren Holz der Tradition gemäss aus den Limousin- oder Troncais-Wäldern stammt. Die Herstellung eines Fasses, in dem Destillat zu Cognac reifen soll, erfordert ausgeprägte handwerkliche Geschicklichkeit. Die Fassherstellung ist eine Maßarbeit, die keine Ungenauigkeiten zulässt:
- zunächst werden einzelne Hölzer, die sogenannten Rohdauben, aus dem Inneren der mindestens vierzig Jahre alten Eiche gewonnen.
- die Fässer, von 270 bis 450 Liter, sind ohne Nägel oder Leim gemacht.

Die Collection Cristal wurde in Partnerschaft mit einem der besten Sommeliere der Welt, Markus Del Monego und der besten Kristallfabrik Europa's hergestellt.

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