20 Flaschen Paulaner Original Münchner Hell 0,5l - Bier aus Bayern 4,9% vol.

Beschreibung

20 Flaschen Paulaner Original Münchner Hell 20x0,5l, 4,9% vol. - als das Original Münchner erstmals Ende des 19. Jahrhunderts gebraut wurde, feierte es von Anfang an spektakuläre Erfolge.


Artikelnummer: 207560
Kategorie: Bier
Inhalt: 20x0,5l
Alkoholgehalt: 4,9% vol.
Herkunftsland: Deutschland
Allergenhinweise: enthalten glutenhaltiges Getreide, namentlich Gerste (Gerstenmalz)
Hersteller: Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, Hochstraße 75, 81541 München, Deutschland



Hopfig, fein, hell und edel glänzend, hat es immer mehr Freunde gewonnen. Heute ist das Paulaner Original Münchner Hell mit seinem herrlich feinwürzigen, natürlich vollmundigen Geschmack das meistverkaufte Münchner Hellbier auf der ganzen Welt und das Paulaner Exportbier Nr. 1 in über 30 Ländern.



Es begann im Jahre 1889 ...



...die Gebrüder Eugen und Ludwig Thomas, beide junge Braumeister, die ihr Handwerk in Pilsen erlernt hatten - brauten in ihrer Brauerei mit Bierausschank "Zum Thomasbräu"
- genau hier am Kapuzinerplatz, ihr erstes selbstgebrautes Bier und präsentierten erstmals ein Getränk, wie es die staunenden Münchner bis dahin noch nie gekostet hatten: Frisch und
bernsteinfarben perlte es in den Krügen und schmeckte so vortrefflich, dass die Gäste gar nicht genug davon bekommen konnten...



Das erste Münchner helle Vollbier war geboren! Der Ausschank florierte und das stetige Bemühen um beste Qualität und immer neue, verbesserte Braurezepte machte die Biere des Thomasbräu in kurzer Zeit so beliebt, dass die Brauerei sich bald auf das Areal zwischen Kapuziner- und Maistraße erstreckte. Dann, nach über hundert Jahren wechselvoller Geschichte, zogen in das ehemalige Thomasbräu-Gebäude erneut die Handwerker ein. Gasträume und Biergarten wurden - getreu dem historischen Vorbild - restauriert. Und das Wichtigste: Im Mittelpunkt des Hauses steht, wie in alten Zeiten, wieder eine stattlich glänzende kupferne Sudanlage!



Heute braut der Braumeister ihre Biere so, wie es früher Brauch war: unfiltriert und naturtrüb. Dadurch erhalten sie ihren typischen, unverwechselbaren Geschmack. Und weil das Thomas Zwickl und Paulaner Hefe-Weissbier naturtrüb auf dem kürzesten Weg vom Sudkessel ins Glas kommen, sind die hausgebrauten Biere so frisch, wie man sich's nur wünschen kann. Geniessen Sie's!



Das Bier



Bier ist so alt wie die sesshaft gewordene Menschheit. Als die Menschen in den fruchtbaren Flusstälern und Oasen des Nil und in Mesopotamien sesshaft wurden und den Getreidebau kultivierten, beginnen die ältesten Hinweise auf Bier - bei den alten Ägyptern, bei den Babyloniern und Assyrern. Nicht das Nomadentum mit wandernden Viehherden, mit Jagd und Fischfang bildete die stets von den Naturgewalten und von anderen Nomadenstämmen bedrohte karge Existenzgrundlage, sondern man konnte jetzt dauernde Wohnsiedlungen errichten. Man hat erkannt, dass man die Samen bestimmter Gräser als Getreide ernten, als Brei kochen oder zur Brotbereitung verwenden konnte.



Dies war zunächst die Arbeit der Frauen. Die Ägypterin, die Bierbrote in Wasser einweicht, um daraus Bier zu machen, zeigt, dass Bier ein zum raschen Verzehr bestimmter Haustrunk war. Dieser von Frauen bereitete Haustrunk war bei den Völkern des Altertums bis hin zu den Kelten und Germanen üblich. Seine berauschende Wirkung wurde auf göttliche Einwirkung, auf die Zauberkraft geheimnisvoller Wunder und schliesslich auf christliche Legenden zurückgeführt.



Das Oktoberfest



Der 3. Stock des Hauses Sterneckerstraße 2 steht dem Verein “Münchner Oktoberfestmuseum“ zur Verfügung, den vor nahezu 40 Jahren Xaver Heilmannseder, Wirt des Löwenbräukellers und des Löwenbräuzeltes auf dem Oktoberfest, begründet hat. Zu diesem Zweck hinterliess er durch Testament erhebliche Mittel, damit dieser Verein selbständig Ausstellungen zu diesem Thema veranstalten kann. Ein Bild zeigt das Ehepaar Heilmannseder beim Wieseneinzug, gewissermassen als Auftakt für den Museumsbesuch im 3. Stock.



Der 4. Stock des Hauses dient Sonderausstellungen zum Thema “Bier und Oktoberfest“, wobei auch die Beteiligung der Schausteller gebührend berücksichtigt wird. Das Thema “Oktoberfest - einst und jetzt“ ist so vielgestaltig, dass es mit einer Dauerausstellung nicht hinreichend erfasst werden kann, es ist eine besondere audio-visuelle Demonstration, also in Bild und Ton, im Entstehen, um diese Vielfalt zu erfassen.



Das Museum



Das Haus ist nach dem grossen Stadtbrand von 1327, dem ein Drittel der damaligen Stadt zum Opfer fiel, erbaut worden, und zwar auf Grund der von Kaiser Ludwig dem Bayern angeordneten Stadterweiterung. Aus der gleichen Zeit stammt das noch erhaltene Isartor. Das Haus Sterneckerstraße 2 konnte in der alten Form restauriert werden. Die teilweise noch erhaltene Fassadenmalerei mit Quadermuster ist freigelegt und wieder ergänzt worden. Erhalten ist weiterhin die in München übliche “Himmelsleitertreppe“, die direkt vom Parterre sichtbar bis unter das Dach führt.



Bedeutsam ist auch das römische Streifenmauerwerk im Parterre mit dem Wechsel von Ziegelschicht und Kies. Der Kies war billig aus dem nahegelegenen Flussbett der Isar verfügbar. Dieses Bauwerk beweist, dass die römische Maurertechnik die Völkerwanderung südlich der Donau überlebt hat und offenbar in ganz Südbayern noch im Mittelalter üblich gewesen sein muss. Das Streifenmauerwerk enthält ausserdem gotische Nischen, die einerseits bei der Aufstellung von offenem Licht nützlich waren, aber gleichzeitig Eigentumsgrenzen markierten. Die Rückwand der Nische war zugleich die Grenzmauer des Nachbarhauses. Schliesslich sei noch auf die im Haus erhaltenen offenen Feuerstellen ( schwarze Kuchl! ) hingewiesen. Von besonderer Bedeutung ist die im 1. Stock befindliche Wohnstube mit Deckenmalerei aus der Zeit um 1340, die im Zuge der Renovierung freigelegt werden konnte.



incl. 1,90 € Pfand




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