20 Flaschen Pilsner Urquell 0,33l - Bier aus Tschechien

Beschreibung

20 Flaschen Pilsner Urquell 20x0,33l 4,4% vol.


Artikelnummer: 207580
Kategorie: Bier
Inhalt: 20x0,33l
Alkoholgehalt: 4,4% vol.
Herkunftsland: Tschechische Republik
Farbstoffe: ohne Farbstoff
Allergenhinweise: enthalten glutenhaltiges Getreide, namentlich Gerste (Gerstenmalz)
Hersteller: SAB Miller Brands Europe a.s., Kopeckého sady 329/8, 301 00 Plzen, Tschechische Republik



Der Geschmack von Pilsner Urquell beginnt mit der intensiven Note des Saaz-Hopfens, der sich mit malziger Süsse der Gerste verbindet und sich in einem herrlich erfrischenden Charakter harmonisch vereint.



Dank des unverwechselbaren Geschmacks konnte sich Pilsner Urquell früher wie heute eine Vielzahl wichtiger internationaler Preise sichern und wird von Bierkritikern regelmässig zu einem der edelsten Brauereiprodukte der Welt gewählt.



Der böhmische Ursprung



Pilsner Urquell ist ein Kind des Landes Böhmen und seiner eigenständigen Kreativität und Lebensart. Das Bier stammt aus der Stadt Pilzen (oder Pilsen) in Böhmen, einem Land voller menschlicher und natürlicher Ressourcen im Herzen der heutigen Tschechischen Republik. Das mittelalterliche Königreich Böhmen war einer der kosmopolitischen Kreuzwege Europas. Ein kultureller und intellektueller Magnet, der Gelehrte, Künstler und Technologiepioniere aus Ost und West anzog. Von diesem Schmelztiegel der Kreativität und Industrie ausgehend verbreiteten sich neue Ideen schnell in den angrenzenden Ländern.



Im Laufe der Zeit wurde Böhmen zunehmend zur Vorstellung einer bestimmten Geisteshaltung. Als "Bohemiens" werden auch heute noch jene bezeichnet, die über die Grenzen des allgemein Akzeptierten und Akzeptablen hinausdenken, sich selbst treu bleiben und konsequent nach eigenen Regeln und Werten leben.



Die Brauerei und die Einwohner von Pilsen



Pilsner Urquell machte die Stadt Pilsen (tschechisch: Plzen) bekannt. Aber es waren die Einwohner von Pilsen selbst, die das Brauwesen und die Brauerei zum Herzstück ihrer Stadt machten.



Pilsen wurde 1295 von König Wenzeslaus II gegründet, und er war es auch, der den Bürgern von Pilsen die Erlaubnis erteilte, Bier zu brauen. Es dauerte nicht lange bis Brauereigilden gegründet wurden, deren Aufgabe es war, Kenntnisse und Techniken zu bewahren und von Generation zu Generation weiterzureichen.



Böhmen leistete bei der Entwicklung der Brauereimethoden seit jeher Pionierarbeit - zum Beispiel gilt der Tscheche Frantisek Poupe als erster Brauer, der ein Thermometer benutzte. Doch selbst das reichte nicht aus, um es den anspruchsvollen Biertinkern in Pilsen recht zu machen.



Die Gründung der Brauerei



Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Bier vielerorts von minderer Qualität und die Vorgaben wichen stark voneinander ab. Bis sich schliesslich einige der gewissenhaften und passionierten Brauer von Pilsen zusammentaten, um gemeinsam einen Weg zu finden, gleich bleibend hochwertiges Bier zu erzeugen.



Schon bei ihrer ersten Entscheidung lagen die Brauer goldrichtig: Sie heuerten einen jungen Architekten namens Martin Stelzer an, der auf langen Reisen die Brauereiarchitektur jener Zeit studierte und schliesslich mit den Bauplänen für die modernste Brauerei im Gepäck nach Pilsen zurückkehrte.



Er wählte ein Grundstück am Flussufer der Radbusa aus, das eine Reihe natürlicher Vorteile bot - Sandstein, in den sich ohne Mühe auch grössere Tunnel für die Kühlung und Lagerung graben liessen, und Wasserschichten mit weichem Wasser, das eines Tages einen wesentlichen Beitrag zur Unverwechselbarkeit von Pilsens edelstem Bier leisten würde.



Aber Martin Stelzers wichtigster Beitrag war, dass er einen Braumeister entdeckte, der die Brautechnik für alle Zeiten veränderte: einen jungen Bayer namens Josef Groll.



Der Visionär Josef Groll



Der erste Braumeister, ein junger, erfinderischer Bayer namens Josef Groll, revolutionierte Brauart, Aussehen und Geschmack des Bieres.



Bier wurde schon immer aus den Grundzutaten Hopfen, Gerste und Wasser hergestellt und in offenen Bottichen gebraut, sodass die Vergärung an der Oberfläche der Flüssigkeit stattfand.



Groll blickte über das bis dahin Machbare hinaus und verband seine Kenntnis eines innovativen Untergärungsprozesses (bei Lagerung des Bieres) mit den feinsten heimischen Zutaten, zu denen er in Pilsen Zugang hatte: einer Sondervariante der zweireihigen feinhülsigen Gerste, dem vor Ort angebauten Saaz-Hopfen und natürlich dem einmalig weichen Wasser.



Groll experimentierte mit der Verarbeitung dieser Rohstoffe, indem er zum Beispiel begann, Kupferkessel zu benutzen, die über offenen Flammen erhitzt wurden. Er bestand ausserdem darauf, dass die Brauerei das Mälzen selbst übernahm. Und dabei ist es bis heute geblieben.



1842 wurde Josef Grolls Vision Realität - er stellte ein Bier her, das so gut war, wie nur irgendwie möglich.



Ein übellauniges Genie



Josef Groll war kein Held im herkömmlichen Sinne - eher im Gegenteil. Er war so unhöflich und missmutig, dass sein eigener Vater ihn als den ungehobeltsten Mann in ganz Bayern bezeichnete.



Es ist das Schicksal jedes Genies, seine Umgebung herauszufordern. Seit jeher zeichnen sich Menschen, die Veränderungen auf ihrem Gebiet herbeiführen und wirklich originelle Einfälle haben, durch eine Gemeinsamkeit aus: Die Fähigkeit, über den Tellerrand des Gewohnten hinauszublicken und etwas Aussergewöhnliches zu schaffen.



Sir Isaac Newton beobachtete einen Apfel und veränderte so unsere Sicht der Welt. Ein gewisser Herr Columbus entdeckte die Neue Welt, weil er ablehnte, wie die Alte Welt gesehen wurde. Und 1842 schuf Josef Groll ein Bier, das unser Bild vom Bier veränderte.



Die goldene Revolution



Bier war seit den frühen Anfängen der Zivilisation eine dunkle, trübe Flüssigkeit gewesen. Erst durch den Protest der Bürger von Pilsen in Böhmen wurde der Wandel in Gang gesetzt, der die gesamte Bierindustrie beeinflusste und den Massstab für alle Pilsbiere setzte.



Im Jahre 1838 schütteten aufgebrachte Bürger nicht weniger als 36 Fässer eines für sie untrinkbaren Gesöffs in die Abwässerkanäle der Stadt und lösten damit eine Kettenreaktion aus, die zunächst ein neues Brauereigebäude, dann einen innovativen Braumeister und schliesslich das erste goldfarbene Bier der Welt hervorbrachte.



Am 4. Oktober 1842 enthüllte Josef Groll auf Pilsens St. Martins-Markt seine neue Kreation und erregte damit viel Aufmerksamkeit - schliesslich hatte man noch nie ein goldenes Bier gesehen.



Das Original-Pilsner



Die Nachricht vom aussergewöhnlichen Pilsen-Bier verbreitete sich schnell in ganz Böhmen. Dank seiner Beliebtheit bei deutschen und französischen Touristen und dank der neu gebauten Eisenbahn erlangte Pilsens berühmter Trank schon bald internationales Renommee.



Aber mit dem Erfolg stellt sich prompt Konkurrenz ein. Josef Grolls goldfarbenes Original wurde schon bald vielerorts kopiert. Viele der Nachahmer nannten ihre Biere ebenfalls nach Pilsen oder Pilsner, ob sie nun aus der Gegend stammten oder nicht. Heute bezeichnet der Begriff in aller Welt untergärige goldfarbene Biere, die als "Pils" oder "Pilsner" angeboten werden.



1898 ergriff die Brauerei Maßnahmen, um sich vor minderwertigen Kopien zu schützen, und änderte den Namen des Bieres zu Pilsner Urquell. Seither ist von vornherein klar zu erkennen, dass das Bier von der Originalquelle Pilsen stammt.



Mancher behauptet, der Name wäre geändert worden, um die wachsende Nachfrage nach dem goldenen Original zu befriedigen. Aber echte Bierkenner werden Ihnen Folgendes erzählen: Man erkennt das Original-Pilsner an seiner etwas dunkleren Färbung und natürlich an seinem Geschmack, der aussergewöhnlich ist.



Tradition und Innovation



Bierkenner wissen, dass es nur ein Bier gibt, das nach Josef Grolls Epochemachender Rezeptur und nach seinen Vorgaben in Pilsner Urquell das gleiche, ganz besondere Biererlebnis bietet wie 1842.



Das ist schon bemerkenswert, besonders angesichts der turbulenten Geschichte der Region, in der das Bier gebraut wird.



Bewahren eines Brau-Symbols



Das 20. Jahrhundert ging nicht zimperlich mit diesem Teil Mitteleuropas um. Der 1. Weltkrieg veränderte alles - er führte zum Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Herrschaft, aus deren Ruinen schliesslich der neue Staat Tschechoslowakei entstand.



Dann kamen der 2. Weltkrieg und der Einmarsch der Deutschen, gefolgt von 40 Jahren kommunistischer Herrschaft und Isolation von den westlichen Nachbarn. 1989 kam es dann zur Samtenen Revolution, bei der die Tschechoslowakei geteilt wurde und sich erneut alles änderte. Oder vielleicht doch nicht alles? Denn in diesen turbulenten Zeiten blieb eines unverändert: die Leidenschaft der Tschechen für Bier und der Geschmack und die Qualität ihres Lieblingsgebräus Pilsner Urquell im Besonderen.



Pilsner Urquell gehört inzwischen zu SABMiller, einer der führenden internationalen Brauereien. Diese hat sich verpflichtet, Grolls Erbe auch im neuen Jahrtausend zu bewahren. Schon Martin Stelzer bestand auf eine hochmoderne Brauerei und sie investieren weiter, um zu gewährleisten, dass das Bier dauerhaft so gebraut wird, wie es sein sollte.



Die Mälzerei



Das Mälzen ist der erste Schritt des Brauverfahrens und entspricht auch heute noch weitgehend dem Verfahren, das Josef Groll 1824 anwandte.



Viele Brauereien beziehen ihr Malz von Dritterzeugern, aber sie stellen es lieber selbst her, damit es genau so ist, wie es schon immer war und sein sollte.



Pilsner Urquell-Malz wird vor Ort aus der besten böhmischen und mährischen Gerste und nach traditionellen Methoden auf Boden erzeugt.



Beim Mälzen geht es in erster Linie darum, die in der Gerste enthaltene Stärke in eine Substanz namens Maltosezucker umzuwandeln, der mithilfe der Hefe später zu Alkohol wird.



Das Mälzen umfasst drei Phasen:



Einweichen

Die Gerste wird in Wasser eingeweicht und anschliessend auf dem Boden der Mälzerei ausgebreitet.



Keimen

Die Gerste wird regelmässig mit Schaufeln gewendet und beginnt nach ein paar Tagen zu keimen.



Darren

Sobald die Gerste keimt, wird sie in eine Darre umgelagert und erhitzt. Auf diese Weise wird die Keimung abgebrochen, und so entsteht auch der unverwechselbare Goldton.



Das Brauhaus



Pilsner Urquell erhält seinen einzigartigen Geschmack durch die Dreifachmaischung.



Der Brauprozess bei Pilsner Urquell unterscheidet sich vor allem durch das dreimalige Maischen von gewöhnlichen Bieren. Das Verfahren basiert auf Prinzipien, die vor über 100 Jahren entwickelt wurden und bildet das Herzstück der Geschmacksentwicklung ihres Bieres.



Das dreimalige Erhitzen ist ein entscheidender Schritt in der zweiten Brauphase, dem Maischen. Gemalte Gerstenkörner werden aus der Mälzerei geholt, zerrieben und mit dem unverwechselbar weichen Wasser zu einem Brei verarbeitet. Ein Teil wird vom Rest getrennt und in Kupferpfannen erhitzt, bevor er erneut mit dem Rest des Breis vermengt wird.



Dreimaliges Erhitzen



Andere Brauer erhitzen den Brei nur ein- oder höchstens zweimal. Pilsner Urquell ist eines der ganz seltenen Biere bei dem der Brei dreimal erhitzt wird - eine Methode die man auch als Dreifachmaischen bezeichnet. Wir halten an diesem von Josef Groll 1842 eingeführten Verfahren fest, obwohl es kompliziert, langweilig und kostspielig ist. Nur so können sie Pilsner Urquells unverwechselbar aromatischen Geschmack und die einzigartige Weichheit bewahren.



Erhitzen über offener Flamme



Sie setzen beim Erhitzen auf offene Flammen, während die meisten anderen Brauer elektrische oder dampfbetriebene Heizgeräte einsetzen. Nur so erhalten sie die goldene Farbe, das Rostkornaroma und den ausgewogenen Karamellgeschmack, die das Pilsner Urquell von allen anderen Bieren abheben.



Edle Stammwürze



Das Malz-Wasser-Gemisch, das man auch als Süssmaische bezeichnet, wird von den leeren Körnerhülsen getrennt und in den Braukessel geleitet. Hier wird der edle Saaz-Hopfen zugesetzt und ebenfalls dreimal erhitzt, um den unverwechselbaren Hopfengeschmack von Pilsner Urquell zu erzeugen.



Die Keller



Untergärung und Reifung spielten eine entscheidende Rolle als Josef Groll das erste goldene Bier erzeugte. Diese beiden Verfahren sind heute noch genauso wichtig für den wohlausgewogenen Geschmack von Pilsner Urquell.



Wenn die Stammwürze nach dem Brauen abgekühlt wurde, wird Hefe beigesetzt. Sie verwenden einen Hefestamm, der den Namen "Pilsner H" trägt und sich bis zu der Hefe zurückverfolgen lässt, die Josef Groll 1842 heimlich entgegennahm.



Gärung



Untergärung war eine der neuen Methoden, die Josef Groll nach Pilsen brachte. Er hatte beobachtet, dass bayerische Bauer ihre Braumischungen in Alpenhöhlen lagerten, damit die Hefe abkühlen und auf den Fassboden absinken konnte und damit das Bier eine hellere Farbe erhielt.



Die Gärung findet zwar nicht mehr in grossen offenen Holzbottichen in den labyrinthartigen Tunneln unter der Brauerei statt, erfordert aber nach wie vor viel Geduld und Können. Das junge Bier, auch "grünes Bier" genannt - muss bei unter 9°C acht bis neun Tage lang gären. Anschliessend wird die Hefe entnommen und kann in der nächsten Braumischung wieder verwendet werden.



Reifung



Bei der Reifung oder Lagerung ruht das Bier bei -1°C bis es das optimale Sensorik-und Geschmacksprofil erlangt hat.



In den Anfangsjahren wurden diese geringen Temperaturen durch Eis und Lagerung in riesigen Eichenfässern in einer Reihe von Sandsteinkellern unter der Brauerei erreicht. Diese Keller waren ohne Maschinen ausgehoben worden und erstreckten sich über stattliche neun Kilometer.



Ein bestimmter Anteil des Bieres wird jedoch nach wie vor auf die herkömmliche Art in den Kellern gegärt. Bisher war niemand in der Lage, das traditionell erzeugte Bier von dem Produkt zu unterscheiden, das mit modernen Methoden hergestellt und in alle Welt serviert wird.



Die Böttcherei



Damit Ihr Bier auch weiterhin so gut schmeckt wie 1842, brauen sie eine festgelegte Menge ganz traditionell, so mit den gleichen Methoden und Geräten wie damals bei Groll.



So wie die hoch spezialisierte Braukunst an jeden Braumeister seit Josef Groll weitergereicht wurde, so bewahren ihre acht Böttcher die seltenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die man benötigt, um grosse Fässer für die Bierlagerung anzufertigen.



Die Fässer werden per Hand aus Eiche oder Buche angefertigt, da sich diese Hölzer besonders gut für die Bierherstellung eignen und mit dunklem Nadelbaumharz überzogen sind, um den Geschmack des Bieres zu schützen.



Zu den Spitzenzeiten der traditionellen Herstellung wurden in den Kellern bis zu 6300 Fässer gelagert.



Zweigleisig brauen



Die Produktionsmethoden wurden zwar modernisiert, aber Zusammensetzung und Geschmack des heutigen Pilsner Urquells lassen sich kaum vom Original unterscheiden.



Um zu gewährleisten, dass sich wirklich nichts ändert, wird in jedem Jahr eine bestimmte Menge Bier nach traditionellen Verfahren gebraut. Dabei werden kleine Mengen Stammwürze in hölzernen Wannen und traditionellen Fässern in den alten mit Granitböden ausgelegten Sandsteinkellern gelagert.



Eine Gruppe eminenter Ex-Brauer wird gebeten, einen Geschmackstest durchzuführen, bei dem das traditionell gebraute Bier mit dem Bier verglichen wird, das heute mit modernen Geräten hergestellt wird. Bisher war niemand in der Lage, das traditionelle von modernem Bier zu unterscheiden.



Wie Bier geliefert werden sollte



Josef Groll entdeckte 1842, dass sein Bier den exquisiten, samtig-herben Geschmack am besten erhielt, wenn es auf der siebten Stufe der Kellertreppe in Pilsen gelagert wurde.



Er bestand deshalb darauf, dass die Fässer nach einer bestimmten Zeit jeweils nur um eine Stufe nach oben bewegt wurden - und zwar bis zur siebten Stufe, von der aus das Bier dann abtransportiert werden durfte. Man könnte hier beinahe von einer Himmelstreppe sprechen.



Sie gehen heute zwar etwas wissenschaftlicher an die Sache heran, aber es ist ihnen bewusst, dass sie beim Transport und bei der Verteilung des Bieres genauso viel Sorgfalt walten lassen müssen wie bei der Herstellung, damit Pilsner Urquell wirklich so schmeckt wie es schmecken soll.



Von den Brauereitoren zu den zufriedenen Kunden



Es ist ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Pilsner Urquell beim Servieren an jedem Ort der Welt so gut schmeckt, wie nur irgendwie möglich. Und das heisst, so gut wie beim Verlassen der Brauerei in Pilsen in der Tschechischen Republik.



Ihr Brauer setzt zwar alles daran, lang anhaltende Geschmacksstabilität zu erreichen, aber sie bemühen sich trotzdem, das Pilsner Urquell in der frischesten Phase auszuliefern.



Sie verfügen über ein ausgedehntes Netzwerk verschiedener Transportmittel auf der ganzen Welt und halten sich immer und überall an folgende Richtlinie. Die Lieferung muss extrem vorsichtig gehandhabt werden, bis der Kunde schliesslich den ersten Schluck nimmt.



Hitze und Licht (bei Flaschenbier) sind die grössten Feinde der Bierqualität und sie haben strikte Regeln festgelegt, damit ihre kostbare Fracht im kühlen Dunkel transportiert wird. Auf- und Entladen des Bieres dürfen nicht bei direkter Sonneneinstrahlung stattfinden und Lagerräume dürfen nur schwach erleuchtet sein. Wenn Pilsner Urquell-Fässer angeliefert werden, dürfen sie nicht gerollt werden, sondern müssen aufrecht bewegt werden und vor dem Servieren mindestens 24 Stunden ruhen.



Wie Bier ausgeschenkt werden sollte



Beim Zapfen des perfekten goldfarbenen Pilsner Urquells kommt eine speziell entwickelte Schankanlage zum Einsatz.
Vom korrekten Gasdruck an der Pumpe bis zur Länge der Bierleitung vom Fass zum Zapfhahn - nichts sollte den perfekten Strom des goldenen Bieres unterbrechen.



Schliesslich sind es diese Details, die bestimmen, ob ein Bier wirklich so schmeckt, wie es schmecken sollte.



Ihre Qualitätsrichtlinien



Pilsner Urquell sollte mit den richtigen Geräten ausgeschenkt werden, die darüber hinaus sorgfältig erneuert, gereinigt und gewartet werden müssen.



Die Ausschankgeräte sollten sich möglichst dicht am Fass befinden, denn es gilt: Je kürzer die Distanz vom Fass zum Zapfhahn, desto besser. Die Bierleitung sollte nicht verdreht sein oder durchhängen, da ansonsten Geschmack oder Qualität der Schaumkrone beeinflusst werden können.



Lagerräume sollten trocken, dunkel, sauber und kühl sein und über isolierte Wände und Kühlsysteme verfügen, damit das Bier die richtige Temperatur hält, bis es den Zapfhahn erreicht.



Pilsner Urquell sollte mit einem Kohlendioxid-Stickstoff-Gemisch im Verhältnis von ca. 60:40 gezapft werden. Luftdruck und Gasdruck sollten je nach Lagertemperatur (5-8°C) sorgfältig kalibriert werden um eine Abschwächung des Biergeschmacks zu verhindern.



Sie gehen keine Kompromisse ein und machen keine Abstriche - nur so können sie erreichen, dass Sie das beste Bier der Welt in seinem optimalen Zustand geniessen können.



Das Pilsner Urquell-Glas



Das perfekte Pilsner Urquell Bier verlangt geradezu nach dem perfekten Trinkgefäss. Es gibt ein speziell geformtes Glas für Ihr Bier, das von Kennern für das perfekte Geschmackserlebnis empfohlen wird. Das perfekte Glas sollte hoch sein und nach unten laufen. Der obere Rand sollte leicht nach innen gebogen sein. So sieht das Glas nicht nur gut aus, sondern erfüllt auch seine Funktion, lenkt also das blumige Aroma in die richtige Bahnen und bildet den perfekten Rahmen für den sahnig unverwechselbaren Geschmack, der bis zum allerletzten Schluck bewahrt wird.



Das Glas muss vor dem Zapfen perfekt gereinigt werden, damit Ihr Pilsner Urquell aussieht und schmeckt, wie es soll. Und nach der Reinigung sollte das Glas ca. 5 Sekunden mit kaltem Wasser ausgespült und gekühlt werden, damit die Temperatur des Glases und die Temperatur des Bieres am Zapfhahn zusammen 7°C ergeben.



Bier in einem anderen Licht sehen



Pilsner Urquell und das Glas waren von Anfang an perfekte Partner.Während sich Josef Groll 1842 damit befasste, sein Brauereiverfahren zu perfektionieren, waren an anderen Orten in Böhmen Kunsthandwerker dabei, wunderschöne Kristallwaren zu fertigen, die erstmals für alle erschwinglich waren. Die Zeiten, in denen Bier in Metallkrüge oder Holztöpfen serviert wurde, waren endgültig vorbei. Zum ersten Mal konnten die Menschen ihr Bier gegen das Licht halten und wirklich sehen, was sie da tranken.Das ist sicher auch einer der Gründe, warum Josef Grolls klares goldenes Bier so viel Aufmerksamkeit erregte, als es den Bürgern von Pilsen erstmals präsentiert wurde.



Wie man das Geschmackserlebnis von Pilsner Urquell steigert



Für das ultimative Geschmackserlebnis sollte die Serviertemperatur von Pilsner Urquell bei 7°C liegen - mit einer maximalen Abweichung von plus/minus 1°C. Grössere Abweichungen können den Geschmack beeinträchtigen.



Es gibt einige Biere, die aus gekühlten oder stark gekühlten Gläsern besser schmecken, aber der unverwechselbare Geschmack von Pilsner Urquell kann durch zu niedrige Temperaturen negativ beeinflusst werden. Zu kalt ist genau so schlecht wie zu warm.



Zu warm

Wenn das Bier zu warm serviert wird, kann der Geschmack unter Umständen etwas zu intensiv sein.



Zu kalt

Wenn das Bier zu kalt ist, gehen Subtilität und Komplexität des Geschmacks verloren.



Vorne im Mund

Spritzig an der Zungenspitze. Honigartiger, nussiger Geschmack. Malziger Röstgetreidecharakter mit leichter Süsse.



Mundhöhle

Herbheit bildet sich schnell heraus und wird von warmen, nussigen Karamelltönen und einer dezenten Süsse ausgeglichen.



Hals

Samtig herbes Gefühl. Malziger Geschmack.



Nachgeschmack

Intensiv-herb. Von karamellisierter süsser Bräune überlagert.



Aroma

Süsser, brauner Geissblatt-Duft.



incl. 1,90 € Pfand

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