Reisetbauer Single Malt Whisky Jahrgang 1998 - 56% vol. - 0,7l incl. Geschenkkarton

Beschreibung

Reisetbauer Single Malt Whisky Jahrgang 1998, 0,7l, 56% vol. - von der Österreichischer Qualitätsdestillerie Reisetbauer, incl. Geschenkpackung.

Artikelnummer: 13017
Kategorie: Whisky
Inhalt: 0,7l
Alkoholgehalt: 56% alc./vol.
Herkunftsland: Österreich
Whiskyart: Single Malt Whisky
Farbstoffe: mit Farbstoffe
Allergenhinweise: -
Hersteller: Reisetbauer Qualitätsbrand GmbH, Zum Kirchdorfergut 1, 4062 Axberg, Österreich

Dieser Whisky wurde in Chardonnay und Trockenbeerenauslese-Fässern 7 Jahre gereift, nummerierte Flaschen.

Limitierte Auflage von 1500 Flaschen - nur wenige Flaschen vorhanden !

Hans Reisetbauer verwirklicht (s)einen Traum

Single Malt Whisky aus Österreich

Whisky, mit seiner goldenen Farbe, subtilen Wärme und seinem anregenden Aroma, ist seit jeher als das geistige Elixier bekannt. Er ist eng mit einem gehobenen Lebensstil, mit Bildern von holzgetäfelten Salons, eleganten Herren, grossformatigen Zeitungen und edlen Zigarren verbunden - die Welt des Whisky ist die der vornehmen Clubs und exklusiven Bars.

Single Malts - die edelsten unter den Whiskys

Im Falle der Single Malts kommt noch ein Aspekt hinzu: Sie werden nicht verschnitten, sondern stammen nur aus einem einzigen Destillat. Ihr Rohmaterial ist stets hochwertiges Gerstenmalz, und ihr besonderes Aroma erhalten sie durch lange Lagerung in Fass. Bislang waren sich Whisky-Kenner einig: Wirklich gute Single Malts stammen ausschliesslich aus Schottland oder Irland. Nun kommt die revolutionäre Nachricht: Hans Reisetbauer stellt seinen ersten Single Malt Whisky vor - und dieser stammt aus Österreich !

Erster Single Malt Whisky aus Oberösterreich

Hans Reisetbauer aus Axberg in Oberösterreich zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Destillatproduzenten in Österreich. Seine eleganten Fruchtschnäpse aus Williams Birne, Vogelbeere, Elsbeere, Marille, Apfel, Kirsche, Quitte, Schlehdorn oder Waldhimbeere haben in der internationalen Top-Gastronomie längst ihren fixen Platz gefunden. Dort wissen die Gäste die naturbelassenen Düfte, das finessenreiche Aroma und den unvergleichlich milden Abgang der Reisetbauer Destillate zu schätzen und zu geniessen. Nun hat sich der Destillatspezialist seinen Lebenstraum erfüllt. "Seit vielen Jahren experimentiere ich mit Getreidebränden. Mein ganzes Know How steckt in der Entwicklung dieses Getränkes. Vor acht Jahren habe ich den ersten reinen Malzbrand ins Fass gelegt, und im November letzten Jahres wurde er abgefüllt - das war ein grosser und bewegender Schritt für mich", erzählt Reisetbauer.

Ich geh meinen eigenen Weg...

Im Vergleich zu irischen oder schottischen Whiskys, die meistens in Sherry- oder Portweinfässern lagern, geht Reisetbauer seinen eigenen Weg. "Ich habe lange überlegt und dann ganz bewusst gebrauchte Barriquefässer von heimischen Weinbauern verwendet." Reisetbauer hat den Malzbrand in Fässer gelegt, wo einst Chardonnay und Trockenbeerenauslesen reiften. Die leichte Frucht im Holz sollte sich im Laufe der Jahre mit dem Whisky vereinen und so das Malzaroma zusätzlich verstärken. Das Resultat hat die ersten Verkoster ins Schwärmen gebracht:
"Fein und sehr vielschichtig im Duft, helle Röstaromen, die an Haselnuss und getrocknete Kräuter erinnern, angenehm brotig und getreidig, dezent rauchig und mit feiner Würze, gereift und doch voll Lebenskraft", so lauten die ersten Beschreibungen.

...vom Gerstenfeld bis in die Flasche"

Für seinen Single Malt Whisky hat Reisetbauer eigens vier Hektar Sommerbraugerste gepflanzt. Im Juli 1995 wurde dieses Getreide erstmals geerntet und bei einer benachbarten Mälzerei schonend gemälzt. Daraufhin wurde das Malz geschrotet und bei 65 °C gemaischt, anschliessend abgekühlt und in Edelstahltanks rund 70 Stunden vergoren. Aus diesem Grundprodukt entstand dann der eigentliche Brand. Reisetbauer hat die vergorene Maische in Kupferkesseln zweimal destilliert. Dieser Malzbrand kam mit rund 71 Prozent Alkohol in vier gebrauchte Weinfässer und durfte langsam seiner Vollendung entgegenreifen.
Am 23. November 2002 hat Reisetbauer seinen ersten Single Malt Whisky mit rund 56 Prozent Alkohol Fassstärke abgefüllt.

Die Familie

Julia und Hans Reisetbauer und ihre "g’sunden Früchtchen"

Julia: Zart, feingliedrig, subtil im Ausdruck, aber immer auch sehr prägnant, mit jugendlicher Frische, geschmeidiger Eleganz und reizvoller Pikanz, vielseitig, sehr anhaltend und nachdrücklich.

Hans: Kraftvoll, fast wuchtig im Körper, geradlinig und konsequent, vollmundige Art, doch auch stets mit erfrischend jugendlichem Charme, spannend und abwechslungsreich, für Überraschungen in der Entwicklung prädestiniert.

Die "Früchtchen": Noch etwas verspielt, doch die gute Reife prägt den Charakter, lebendig, schwungvoll, jugendlicher Überschwang mit so manchen Ecken und Kanten, viel Ressourcen für eine interessante Zukunft.

Back to the roots

"Back to the roots" muss Hans Reisetbauer nicht, denn er hat seine Wurzeln immer hier gehabt - natürlich mit den notwendigen Ausreissern in den Jugendjahren. Und den für einen erfolgreichen Unternehmer wichtigen Schnuppertouren zur Konkurrenzbeobachtung. Er ist ein ständig Suchender, immer auf der Jagd nach Neuem und für Experimente aufgeschlossen. Karotten brennen? Warum nicht. Einen "oberösterreichischen" Whisky aus eigener Gerste? Schon passiert.

Doch der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum, könnte es im Haus Reisetbauer heissen. Auswahl an Obstbäumen ist rund um den stattlichen Hof im oberösterreichischen Axberg bei Linz ja genügend vorhanden, zum Beispiel 9000 Williamsbirnbäume - wen wundert’s da noch, dass man Hans Reisetbauer in Fachkreisen gerne Mr. Williams nennt...

Seit 1956 ist die Familie hier ansässig, und im Laufe der Zeit hat sich der wirtschaftliche Schwerpunkt mehrmals verlagert: vom traditionellen landwirtschaftlichen Betrieb zu einer der modernsten Brennereien Österreichs. Schon vor mehr als 25 Jahren haben Hans Reisetbauer senior und seine Frau Elfriede Tafelobst gepflanzt, heute gehören 12 Hektar Obstanlagen zum Hof, die einen Teil der Rohmaterialien für die Brennerei liefern. Viele Früchte werden aber auch nach strengsten Qualitätskriterien zugekauft. Das kostbare Ergebnis: Eine Palette von authentischen Bränden ohne jeden Schnickschnack, ehrlich im Fruchtausdruck, harmonisch und trinkfreudig.

Ein Brenner und seine Träume

Elsbeeren im Hausgarten ziehen? Für Hans Reisetbauer keine Utopie und schon gar kein Problem, sondern vielmehr ein Stück auf dem Weg zur Verwirklichung seiner Träume. Und wer so viel Geduld aufbringt, um auf die ersten Früchte des geheimnisvollsten aller Obstbäume zu warten, dem ist auch sonst allerhand zuzutrauen. Das Unmögliche möglich machen kann auch Hans Reisetbauer nicht, aber an die Grenzen tastet er sich schon ganz gern heran.

Wer sonst fährt Hunderte Rallye-würdige Kilometer durch wilde Balkangegenden, um sich die besten Rohmaterialien für die Brennerei zu holen? Wer sonst nimmt abenteuerliche Exkursionen auf sich, um eine kleine Menge Wildfrüchte persönlich zum Brennkessel zu begleiten? Wer sonst teilt die Arbeit und auch den Erfolg mit Obstbauern oder Winzern, um wieder einmal zu einem aussergewöhnlichen Produkt zu kommen?

Manche Destillate sind Kostbarkeiten, deren Preis weder auf einer wirtschaftlichen Kalkulation beruht noch dem Zeitaufwand in der Erzeugung entspricht. Doch es braucht solche im positiven Sinn Verrückten, um so manches wieder gerade zu rücken, was aus den Fugen geraten scheint. Um zu zeigen, welche Ressourcen und Schätze die Natur zu bieten hat, wenn man mit allen Sinnen lebt, arbeitet und geniesst.

Der Künstler wird an seinem Werk gemessen, der Brenner an seinem Produkt. Meine Edelbrände belasten in keiner Phase des Trinkens den Körper, sondern erfreuen - in Massen genossen - Leib und Seele. Im Wein liegt Wahrheit, aber der Schnaps lebt von der Ehrlichkeit.

Das Kosten

Das beste Destillat kommt nicht zur Geltung, wenn es nicht im passenden Glas und mit der richtigen Temperatur serviert wird. Tiefgekühlte Brände sind alles andere als "cool", denn Aroma und Frucht müssen sich entfalten können. Drum ist auch das "Stamperl" längst nicht mehr "in", auch klobige Tumbler und Cognacschwenker sind eher als Eiswürfelbehälter einsetzbar. Man muss sich andererseits aber auch nicht in Unkosten stürzen und für jede Frucht und Alkoholkategorie das geeignete Glas parat haben - was allerdings in Zeiten der boomenden Glasdesigner oder sogar des Glaskultes durchaus möglich wäre. Die Weinwelt gibt dafür ja regelmässig Beispiele.

Einige Voraussetzungen sollten Destillatgläser erfüllen: Der Stiel schützt vor unerwünschter Erwärmung oder Übertragung von Fremdgerüchen. Ein dünner, geschliffener Rand erleichtert das Verkosten. Ein relativ schlanker, nach oben leicht geöffneter Glaskörper lässt den Alkohol in den Hintergrund treten und präsentiert den Inhalt elegant und differenziert. Alles andere ist wie in vielen Dingen des Genuss-Lebens eine Sache des Geschmacks - und des Preises.

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