20 Flaschen Weihenstephaner Hefe-Weissbier 0,5l - Bier aus Oberbayern

Beschreibung

20 Flaschen Weihenstephaner Hefe-Weissbier, 20x0,5l, 5,4% vol. - nichts erfrischt Sie mehr als dieses naturtrübe Weissbier mit seinem wunderbar hefeblumigen Geschmack.

Artikelnummer: 207761
Kategorie: Bier
Inhalt: 20x0,5l
Alkoholgehalt: 5,4% vol.
Herkunftsland: Deutschland
Farbstoffe: ohne Farbstoff
Allergenhinweise: enthalten glutenhaltiges Getreide, namentlich Gerste (Gerstenmalz) und Weizen (Weizenmalz)
Hersteller: Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, Alte Akademie 2, D-85354 Freising


Passt gut zu leichten Speisen, die nicht zu geschmacksintensiv sind, vor allem aber zur Weisswurst.



Geschichte



Auch wenn man es vielleicht kaum glauben mag: Es gab eine Zeit, da wurde in Weihenstephan kein Bier gebraut. Allerdings war damals Karl der Große nicht einmal geboren, die Kreuzzüge noch Zukunftsmusik und wo heute München liegt, lagen seinerzeit nur ein paar Kühe auf der Weide.



Das Jahr 725 markierte für Weihenstephan einen entscheidenden Wendepunkt: Der heilige Korbinian gründete in diesem Jahr mit zwölf Gefährten auf dem Nährberg ein Benediktinerkloster und begründete damit, bewusst oder unbewusst, die Braukunst in Weihenstephan.



Die erste geschichtliche Erwähnung von Hopfen in Weihenstephan geht auf das Jahr 768 zurück. Es gab zu dieser Zeit einen Hopfengarten in der Nähe des Klosters Weihenstephan, dessen Besitzer dem Kloster zehntpflichtig war. Die Vermutung liegt nahe, dass dieser Hopfen im Kloster verbraut wurde.



In diesem Jahr legten die Ungarn durch die Plünderung und Zerstörung des Klosters Weihenstephan einen Grundstein für eine lang währende Tradition, die die Benediktinermönche dazu verdonnerte, ihr Kloster immer wieder aufzubauen.



1040 ging es in Weihenstephan offiziell mit dem Bierbrauen los. In diesem Jahr gelang es Abt Arnold der Stadt Freising das Brau- und Schankrecht abzuluchsen. Das war die Geburtsstunde der Klosterbrauerei Weihenstephan.



Zwischen 1085 und 1463 brannte das Kloster Weihenstephan viermal vollständig ab, wurde durch drei Pestepidemien, diverse Hungersnöte und ein großes Erdbeben zerstört oder entvölkert.



Was die Ungarn 955 begonnen hatten, führten Kaiser Ludwig der Bayer (!) im Jahre 1336 und später die Schweden und Franzosen im Dreissigjährigen Krieg und die Österreicher im Spanischen Erbfolgekrieg erfolgreich weiter. Sie zerstörten und plünderten das Kloster Weihenstephan. Aber die Benediktiner geben nicht so leicht auf. Mit bayerischer Hartnäckigkeit bauten sie Kloster und Braustätte immer wieder auf und aus und schafften es überdies auch noch, ihre Braukunst zu verfeinern.



Ein Meilenstein für die Braukunst, und das direkt vor den Toren des Klosters Weihenstephan: 1516 erliess Herzog Wilhelm IV. von Bayern das bayerische Reinheitsgebot. Nur noch Gerste, Hopfen und Wasser sollten den Weg in bayerische Biere finden. Damit begründete er den Weltruf des bayerischen und somit auch des Weihenstephaner Bieres. Was all die Katastrophen in der gut tausendjährigen Geschichte des Klosters Weihenstephan nicht vermochten, wurde am 24. März 1803 durch einen Federstrich vollzogen: seine Auflösung. Im Zuge der Säkularisation gingen sämtliche Besitztümer und Rechte des Klosters an den bayerischen Staat über. Die Brauerei konnte das aber nicht erschüttern. Es wurde weiter kräftig Weihenstephaner getrunken - nur unter weltlicher Leitung vom Königlichen Staatsgut Schleissheim aus.



1852 zog die landwirtschaftliche Zentralschule von Schleissheim nach Weihenstephan und mit ihr die bayerischen Brauschüler. 1895 wurde die Schule zur Akademie und 1919 zur Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei erhoben, um 1930 in der Technischen Universität München aufzugehen. Weihenstephan entwickelte sich so zum Zentrum der Brautechnologie weltweit. Eine Tatsache, die einiges für den hervorragenden Ruf der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan getan hat. Schliesslich werden hier aus den unbedarften Brauschülern aller Herren Länder die besten Brauer der Welt gemacht.



In diesem Jahr erhielt die Brauerei ihre Bezeichnung: Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan. Und seit 1923 führt sie das grosse bayerische Staatswappen als Firmenzeichen.

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan ist als älteste Brauerei der Welt heute auch eine der modernsten. Die einzigartige Verbindung von Tradition und moderner Wissenschaft begründet die unvergleichbare Identität der Weihenstephaner Biere von höchster Qualität. Hunderte Braumeister, die ihr Handwerk in Weihenstephan gelernt haben, tragen als Botschafter dieses Wissen in die Welt hinaus und so zu dem einmaligen Ruf der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan bei.

Rohstoffe



Nur beste Zutaten finden den Weg nach Weihenstephan und werden von den erfahrenen Händen der Braumeister zu etwas Besonderem veredelt:dem Bier. Hierbei bedarf es keiner Erwähnung, dass das Reinheitsgebot von 1516 Grundlage allen Handelns ist. Hopfen, Gerste, Wasser und Hefe - mehr kommt nicht in die Flasche bzw. ins Fass. Mit kontrollierter Sicherheit!



Brauprozess



Sudhaus

Aus Gersten-/Weizenmalz und Brauwasser wird zunächst die Biermaische hergestellt. Diese wird geläutert, also von ihren festen Bestandteilen befreit. So entsteht die Würze, der Grundstoff des Bieres. Die Würze wird im Sudhaus zum Kochen gebracht und ihr dabei Hopfen zugegeben. Dabei ist die Kunst des Brauers besonders gefordert, denn hier entscheidet sich der Geschmack des Bieres.



Gärkeller

Nach dem Sud wird die Würze von festen Hopfen- und Eiweissbestandteilen getrennt und auf 10 Grad gekühlt, bevor die Kulturhefe zugesetzt wird. Dann geht's ab in den Gärkeller. Eine Woche gärt die Würze jetzt vor sich hin, Alkohol und Kohlensäure entstehen und wenn's fertig ist, erhalten wir das so genannte Jungbier.



Lagerkeller

In den Lagerkellern, 15 Meter unter dem Klostergarten, wird dem Bier nun Gelegenheit gegeben, sich von den Strapazen des Gebrautwerdens zu erholen und in aller Ruhe zu reifen. Nach etwa dreissig Tagen hat sich das unreife Jungbier dann zu einem... nein, nicht Altbier, sondern einem ausgereiften, herrlich frischen Weihenstephaner Bier entwickelt.



Filteranlage

Jetzt wird es in der hochmodernen Filteranlage von Trübstoffen wie Eiweiss und Hefe befreit (bei den naturtrüben Weissbierspezialitäten entfällt dieser Schritt natürlich), ehe es endlich abfüllbereit ist.



Fass- und Flaschenkeller

Nachdem das Bier den Flaschenkeller passiert hat, wo die Flaschen etikettiert und verpackt und Fass- und Flaschenpaletten vollautomatisch aufgeschichtet werden, ist es endlich bereit für Sie, den Bierkenner.



Bierglas

Nach dem Lesen dieser Zeilen können Sie sicher bestätigen, dass beim Bierbrauen Handwerk und Kunst miteinander verschmelzen. Spätestens jedoch nach dem Genuss Ihres nächsten kühlen Glas Weihenstephaner Bier. Prost!

incl. 1,90 € Pfand

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